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Zusatzrunde lässt Gegner hoffen

Die Befürworter ergriffen am Montagabend an der Gemeindeversammlung häufiger als die Gegner das Wort: Die Meinungen über die Einzonung des Arbeitsplatzgebiets an der Frauenfelderstrasse schienen gemacht. Am Tag danach geben sich einige überrascht, andere eher ernüchtert.

Die Sitzplätze reichten nicht aus: Fast tausend Wiesendangerinnen und Wiesendanger nahmen an der Gemeindeversammlung vom Montagabend teil, die Präsident Urs Borer (FDP) leitete.
Die Sitzplätze reichten nicht aus: Fast tausend Wiesendangerinnen und Wiesendanger nahmen an der Gemeindeversammlung vom Montagabend teil, die Präsident Urs Borer (FDP) leitete.
Jonas Gabrieli

Eine zweite Chance auf den «Lotto-Sechser» räumte Urs Borer dem Wiesendanger Stimmvolk am Montagabend an der Gemeindeversammlung ein. «Eine weitere gibt es nicht.» Er lag falsch.

Die Wiesendangerinnen und Wiesendanger dürfen am 10. Februar nochmals an der Urne über die Einzonung des zwölf Hekt­aren grossen Gewerbegebiets an der Frauenfelderstrasse abstimmen. Nicht alle jedoch sehen dieses Geschäft als «Lotto-Sechser». Das zeigte die Abstimmung am Montagabend. Rekordmässige 920 Stimmberechtigte füllten die Wisenthalle bis auf den letzten Platz, das sind fast 20 Prozent Stimmbeteiligung. 431 sagten schliesslich Ja zur Einzonung, 414 Nein.

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