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Winterthurer EreignisseRevolte und Renaissance

Im Café des Arts wurden die «Winterthurer Ereignisse» diskutiert. Das linkslastig besetzte Podium zeigte wenig Interesse an einer sachlichen Aufarbeitung. Wenig Analyse, dafür viel historische Abrechnung wurde geboten.

Demonstration gegen den Abriss des besetzen Hauses zum Delphin an der Ecke Merkurstrasse und Stadthausstrasse, im Mai 1981. Das Haus wurde danach in einer Nacht-und-Nebel-Aktion abgebrochen, trotz Bedenken des Heimatschutzes und der Denkmalpflege.
Demonstration gegen den Abriss des besetzen Hauses zum Delphin an der Ecke Merkurstrasse und Stadthausstrasse, im Mai 1981. Das Haus wurde danach in einer Nacht-und-Nebel-Aktion abgebrochen, trotz Bedenken des Heimatschutzes und der Denkmalpflege.
Foto: winbib

Eine echte Aufarbeitung von für alle Seiten schmerzhaften gesellschaftlichen und individuellen Ereignissen mit tragischem Ausgang für einzelne sieht anders aus. Aber vielleicht war eine Neubeleuchtung und Analyse der Winterthurer Proteste und Aktionen in den 1980er-Jahren nicht gefragt. Zumindest erlaubt die einseitig linkslastige Zusammensetzung der Sofagäste im Café des Arts zum Thema «Züri brennt, Winti pennt» diese Vermutung.

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