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Bundesgericht passt Rechtsprechung anRichter müssen Unterhalt für Kinder und Ex-Partner gleich berechnen

Kann der Bedarf aller Betroffenen nicht befriedigt werden, kommt an erster Stelle der Barunterhalt für minderjährige Kinder.
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Kinder zuerst

«45er-Regel» aufgegeben

«Lebensprägende Ehe»

SDA/oli

25 Kommentare
    Bilwi

    Ich kenne tatsächlich Schweizer Ehefrauen, die haben den Ehemann verlassen, und machen seit Jahren trotzdem weiterhin ihr tägliches Häkchen hinter ihren dicken Anteil der ehelichen Pensionskassenansprüche. Neben den eigenen natürlich. Scheidung wird verschleppt. Ich kenne aber aus eigener Erfahrung auch das Leben als unverheiratete alleinerziehende Mutter aus dem Ausland, die sich Jahre mit qualifizierten Teilzeitjobs durchgewurstelt hat. Und die den kompletten Kindesunterhalt (eigenen gab es ja nicht) dann noch mit voller Progression selber neben dem Einkommen versteuern musste, während der Alimente zahlende Vater diesen von der Steuer abziehen konnte. über Jahrzehnte. Wer weiss das schon? Die jährliche Kinderbetreuung von 4'500 chf, davon konnten gerade mal 1'500 bei der Steuer geltend gemacht werden. Ein Witz. Dafür hatte Mutti den täglichen Hürdenlauf mit Kita, Schule, Arbeit, Haushalt, Hausaufgaben, Kinderkrankheiten, Sportveranstaltungen, Gipsbeine, was regelmässig fast zum Burnout führte. Kein Vergleich zur erzieherisch wertvollen "Quality Time" des Wochenendpapis.

    Ich sehe, wie sich das Rad in Deutschland beim Unterhalt gedreht hat. schon vor Jahren gab es darüber Diskussionen, dass das Armutsrisiko im Kinderfall absolut zum Nachteil für die Mütter ist. Jetzt zieht die Schweiz nach. Ich kann heute keiner jungen Frau mehr raten, sehenden Auges Kinder zu bekommen. Auch nicht mit Trauschein. Kaum ein Mann würde das im Trennungsfall mitmachen, was Mütter mitmachen.