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Lexikon der GegenwartSoll ich über den Abwasch oder das All nachdenken?

Riesengedanken über die Unergründbarkeit des Universums sind unheimlich, aber sie helfen, den Kopf aus dem Alltagsgewusel zu strecken.

Zuerst mal will ich Folgendes sagen: Ich liebe den Alltag. Ich lege gerne die Wäsche zusammen, koche Kaffee und bringe das Altglas zum Container.

Ich bin eben so ein Flatterkopf, dass ich ein gewisses Mass an «Banalem» brauche, damit mir wohl ist. Gerne denke ich daher auch über bodenständige Dinge nach wie: «Habe ich diesen Brief schon verschickt?» oder: «Wer kandidiert dieses Jahr für den Gemeinderat?» Das sind Fragen, auf die es eine Antwort gibt. Und das gefällt mir. Was mir dagegen weniger gefällt, sind Tausend-Tonnen-Fragen wie: «Was kommt nach dem Tod?» oder: «Gibt es tatsächlich Abermilliarden Galaxien – neben unserer?»

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