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Gastkommentar zur PandemiepolitikRisikogruppen schützen, Lockdown vermeiden

Die Risikogruppen besser schützen: Ein versperrter Zugang zum Park des Alterszentrums Rosental in Winterthur.
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Viele der über 80-Jährigen verzichten freiwillig auf Lebens­erhaltungs­mass­nahmen bis zum Letzten.

Am Anfang einer besseren Corona-Strategie steht eine «mentale Entkopplung» der Risikogruppen vom Rest der Bevölkerung.

295 Kommentare
    E. Rohmert

    Immer noch streitet die Welt, wie gefährlich Covid ist. Ermüdend. Zwar wissen jetzt alle: Menschen glauben sowieso nur, was sie wollen. Daneben wäre zu vermuten: Speditive flächendeckende Impfungen könnten unseren Lockdown verkürzen. Auch nach 12 Monaten Dauerbeobachtung lernt das Virus immer noch schneller als der Mensch. Einschränkungen sollen gelockert werden: Wenn, und weil es Lösungen gibt. Lieber nicht, weil alle keine Lust mehr haben. Warum machen unsere Lobbies kaum Druck, die Impfstoffproduktion zu beschleunigen? Warum bleibt dies Thema Stiefkind der Medien? Schweizer Hausärzte wären parat. Die Mehrheit der Bürger auch. Doch wir warten: Dass der Bundesrat in die Wochensitzung schlendert und die fehlende Perspektive verwaltet? Engagierte Bürger verplempern derweil Kraft für Anti Lockdown-Petitionen. Wir sind unbeeindruckt, dass GB bereits über 9 Mio. Erstimpfungen verabreichte und die Chancen der südafrikanischen Mutation limitiert. Und wir warten weiter: Auf neue Mutationen, auf wirkungsloser werdende Impfstoffe, auf mehr Direktzahlungen, auf Einigung wer schuld ist, auf mehr Langzeitschäden bei Erkrankten, auf weitere Tote, auf mehr Konkurse. Bewiesenermassen werden Pandemien durch Befindlichkeitskundgebungen von Jedermann und föderalisierte Bürokratie (möglichst im Schneckentempo) hocheffektiv gemeistert. Liebe Medien, macht Lösungsdruck, statt Meinungen zu bewirtschaften. Damit wir fünf vor zwölf den Hintern hochkriegen.