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Landluft-KolumneRobo-Cash, Robo-Dog und Robo-Chef

So viele Möglichkeiten, Roboter einzusetzen! Ausser sie versagen. Oder der Mensch versagt.

Die Landluft beschäftigt sich diesmal mit Robotern.
Die Landluft beschäftigt sich diesmal mit Robotern.
Landbote

In Zeiten wie diesen löst der blosse Gedanke an Händeschütteln schon Husten aus. Körperkontakt mit Menschen, die nicht zum engsten Kreis gehören? Auf keinen Fall! Dann lieber mit Robotern. Ein Segen-Roboter, wie er in der Kirche in Rickenbach zum Einsatz kommt, ist da einman kann es nicht anders sagenSegen.

Toll wäre natürlich, wenn der Roboter sich nach jedem Kontakt mit menschlicher Haut selbst desinfizieren würde. Welche Einsatzmöglichkeiten es da gäbe!

Als Robo-Cash, zum Beispiel. Kein noch so feiner Handkontakt bei der Münz-Übergabe (für die wenigen, die noch bar bezahlen). Hätte Robo-Cash allerdings einen Crash, würden einem die Fünfliber nur so um die Ohren fliegengesund kann das auch nicht sein.

Wie wärs dann mit einem Robo-Dog? Wer weiss, wer die Robi-Dog, pardon, Robidog-Säckli schon so alles angefasst hat. Aber auch da: Was, wenn der Roboter durchdreht und mit den Plastiksäckli um sich schmeisst? Das wär ja dann Littering. Und dass er sich an den vollen Säcken vergreiftnun ja, lassen wir das.

Nun gut, wie wärs dann damit: Ein Roboter, der Versammlungen führt. Ja! Nicht selten werden Behörden an Gemeindeversammlungen oder Infoveranstaltungen angegriffen, mindestens aber kritisiert. Dem Robo-Chef wäre das egal. Er hätte vorgefertigte Antworten, die er abspulen kann, um aufgeregte Bürger und Bürgerinnen zu beruhigen.

Nur nicht, dass dann der falsche Roboter am falschen Ort aufgestellt wird. «Wir brauchen zwei Stimmenzähler» hilft nicht, wenn man sich in der Kirche den Segen wünscht. Und mit einem «geh hin im Frieden Gottes» liesse sich die Stimmbevölkerung sicher nicht abspeisen, wenn es etwa um die Erhöhung des Steuerfusses geht…