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Forschung an neuen AntibiotikaRoche, Novartis & Co. verbünden sich im Kampf gegen resistente Keime

Gefährlich für die Menschheit: Spitalkeime, die Mehrfachresistenzen gegenüber Antibiotika aufweisen.

Die Bakterienkiller werden auch bei Gemüsen, Früchten und Getreiden tonnenweise versprüht.

Ein «langsamer Tsunami», schlimmer als Corona

28 Kommentare
    Sacha Meier

    Statt hierzulande wertvolle Resourcen und Gelder von Aktionären und Pensionären in unserer unantastbaren Hochpreisinsel zu verschleudern und längst ausgelöschtem (d.h. frühpensioniertem und ausgesteuertem) MINT-Know-How nachzujagen, wären die Schweizer Pharmafirmen gut beraten, sich weiterhin auf die hochprofitable Krankheitsbewirtschaftung zu konzentrieren und sich bei sich bei Forschung und Entwicklung neuer Lösungen mit chinesischen Partnerfirmen zusammenzutun. Die können ebendiese Forschung viel effizienter und vor allem ohne lästige Auflagen bezüglich Ethik, Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Tierschutz erledigen. Übrigens, ganz im Sinne der chinesischen Regierung (vgl. Programm «Made in China 2025»). Wäre dann eine Win-Win-Situation: Die Produkte sind viel günstiger. Ergo profitiert der Patient von niedrigeren Preisen. Trotzdem verdient die Pharmafirma viel Geld, was den Aktionären und Rentnern ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Genau diese Einsicht hat etwa die Elektronikindustrie, wie auch die Energieindustrie längst hinter sich gebracht. So lässt heute auch eine Phonak in Vietnam durch chinesische Firmen (noch günstiger als China selber) produzieren, wie sich auch eine ABB von ihrer Energiesparte getrennt hat. Auch die wurde ja bekanntlich nach Asien verscherbelt. Dazu hat die Chemie- und Pharmabranche das gleiche Problem, wie etwa die MEM-Branche: Die Halbwaren- und Basischemikalienhersteller sitzen heute allesamt (!) in China.