Paid Post

Forschen, entdecken, lernen – das ausgezeichnete Schulkonzept

In der Gesamtschule Winterthur (GSW) gilt zwar auch der Lehrplan des Kantons Zürich, doch die Kinder lernen anders.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

In der innovativen Tagesschule für Unter- und Mittelstufe wird seit fünf Jahren mit dem Ansatz des naturwissenschaftlichen Lernens eine Atmosphäre des Forschens und Entdeckens geschaffen, welche die Kinder anregt, Fragen zu stellen, Antworten zu suchen und dabei verschiedene Lösungswege auszuprobieren. Phänomene werden nicht einfach erklärt, sondern von den Kindern selber erforscht: «Verstehen statt auswendig lernen» ist die Devise der Schule. Für dieses Ausbildungskonzept wird die GSW im Jubiläumsjahr mit dem bedeutenden Schweizer Lissa-Preis ausgezeichnet.

In der seit 2013 bestehenden Gesamtschule Winterthur (GSW) werden drei kleine, altersdurchmischte und sorgfältig zusammengestellte Lerngruppen geführt, die es den Kindern ermöglichen, miteinander und voneinander zu lernen.

Ein Haus voller Forscherinnen und Forscher
In der Unterstufe gehen Spielen und Lernen Hand in Hand. Neben der Einführung in die Grundlagenfächer Lesen, Schreiben und Rechnen wird auch der Grundstein gelegt für das naturwissenschaftlich-forschende Lernen. Dieses begleitet die Kinder während ihrer gesamten Schulzeit an der GSW. In der Mittelstufe setzt die Schule auf problembasiertes Lernen. Dabei steht ein fachlich bedeutsames und lebensnahes Problem im Zentrum. Im Prozess werden Fragen aufgebracht, Antworten gesucht, Beobachtungen und Erfahrungen gemacht und festgehalten und anschliessend in der Gruppe diskutiert. Mit den Werkzeugen eines Forschers begreifen die Kinder die Welt. So sind sie bereits früh Expertinnen und Experten in Themen wie Häuser- und Brückenbau, die menschlichen Sinne oder Magnetismus. An der GSW erhalten sie das Rüstzeug für eigenverantwortliches und lebenslanges Lernen.

Eine grosse Gemeinschaft
Die Kinder sind von 8 bis 15.30 Uhr in der Schule. Der Mittwoch- und der Freitagnachmittag sind frei. Eine Betreuung nach den Unterrichtszeiten wird angeboten. Das Mittagessen kochen die Kinder in wechselnden Kochgruppen selber. In der Küche wird dabei mit Hohlmassen und Gewichten hantiert und gleichzeitig die Arbeit im Team geübt.

Das Lernen von den grösseren Schülern wird an der GSW systematisch gefördert. So unterrichten z.B. die Mittelstufenkinder jene der Unterstufe in einem Thema. Dabei vertiefen die Grossen ihr eigenes Wissen, lernen Referate zu schreiben, Präsentationen vorzubereiten und abzuhalten – und am Schluss können sie stolz sein auf ihre Leistung. Für die Jüngeren ist es motivierend, dass sie von ihren älteren Vorbildern lernen und mit ihnen zusammenarbeiten dürfen.

Individuelle Lernerfolge stärken die Kinder
In diesem Umfeld können sich individuelle Begabungen entfalten. Kinder mit Hochbegabung vertiefen sich in anspruchsvollen Sachverhalte, bilden Theorien und reflektieren diese. Jene mit Teilleistungsschwächen erarbeiten sich die nötigen Grundlagen, indem sie Phänomene beobachten und das Beobachtete sorgfältig vernetzen. So sind individuelle Lernerfolge möglich, welche die Kinder stärken.

«Die individuelle Förderung der Kinder ist unsere Stärke»

Interview mit Florence Bernhard, Gründerin und Inhaberin der Gesamtschule Winterthur GmbH.

Was hat Sie als ausgebildete Linienpilotin zum Studium der Pädagogik bewogen?
Bereits beim Fliegen waren es die naturwissenschaftlichen Phänomene wie die Aerodynamik oder das magnetische Pendel, die mich faszinierten. Deshalb liess ich mich zur Primarlehrerin ausbilden mit dem Ziel, den Kindern die Naturwissenschaften näherzubringen. Kurz nach meiner Ausbildung gründete ich das Projekt Kinderforschen.ch und studierte Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Lernpsychologie und Sonderpädagogik, um mir das nötige Rüstzeug für die Gründung einer pädagogisch fundierten Primarschule zu holen. Heute unterrichte ich die Kinder an der GSW und bin als Dozentin für Fachdidaktik Mensch und Umwelt am Institut Unterstrass in Zürich tätig.

Was unterscheidet die GSW von anderen Schulen?
Sicher nicht die Lernziele, denn die sind vom Kanton vorgegeben und gelten auch für uns. Einerseits unterscheidet uns natürlich unser Ansatz des naturwissenschaftlichen Lernens. Andererseits führen wir an unserer Schule kleine, stufenübergreifende Lerngruppen. Die Gruppen werden von uns sehr sorgfältig zusammengestellt mit dem Ziel, dass die Kinder bestmöglich voneinander lernen. Da jede Lerngruppe grösstenteils von zwei Fachkräften betreut wird, haben wir die Möglichkeit, als Lehrpersonen individuell auf die Schüler einzugehen. Unsere bewusst intensive Beziehungspflege mit den Kindern erlaubt uns, ihre Leistungsfähigkeit gut einzuschätzen und sie angemessen zu fordern und zu fördern.

Wir sind stolz darauf, für unser besonderes Schulkonzept am 14. Juni 2018 mit dem Schweizer Lissa-Preis ausgezeichnet zu werden. Diese bedeutende Auszeichnung erfolgt genau zum 5-Jahr-Jubiläum unserer Schule, das wir nun natürlich mit noch mehr Stolz feiern dürfen.

Sind Privatschulen Orte an denen sich Problemkinder sammeln?
Die Gründe, eine Privatschule zu wählen, sind vielseitig. Einerseits unterrichten wir Kinder, die vielleicht mit ihren Lehrpersonen nicht zu Rande gekommen sind oder bei denen aufgrund ihres persönlichen Umfeldes ein Schulwechsel angezeigt war. Da dieser in den öffentlichen Schulen kaum möglich ist, wählen Eltern den Weg in die Privatschule. Wir unterrichten aber auch Hochbegabte und Schüler mit Teilleistungsschwächen. Beide fallen auf ihre Weise aus dem System, da ihr persönliches Leistungsprofil nicht mit jenem übereinstimmt, das in der Schule gerade erwartet wird.

Da wir mit unserem Ausbildungsmodell und den kleineren Lerngruppen deutlich flexibler auf die Kinder eingehen können, erledigen sich viele Probleme fast automatisch. Als Pädagogin ist es mir wichtig, Kindern einen Platz zu bieten, die eine etwas intensivere Betreuung benötigen, um erfolgreich zu sein. Die Besonderheiten des Kindes müssen aber in die Schule bzw. die Lerngruppe passen und dürfen die Qualität des Unterrichtes nicht beeinträchtigen. Den Entscheid über die Aufnahme eines Kindes – jedes Kindes – fälle ich sehr sorgfältig.

Braucht es für Ihre Schule einen besonderen Lehrkörper?
Unsere Lehrkräfte sind gut ausgebildete Primarlehrpersonen, die sich im Bereich des naturwissenschaftlich-technischen Lernens für Kinder von 4 bis 12 Jahren weitergebildet haben. Für mich ist es wichtig, dass mein Team ressourcenorientiert arbeitet. Das bedeutet, dass wir uns auf die Stärken der Kinder fokussieren und diese nutzen, um ihr Selbstvertrauen zu stärken und Kräfte zu mobilisieren. So schaffen wir es, Schwächen auszugleichen, ohne dass es die Kinder merken. Meine Mitarbeiterinnen unterrichten mit Freude und geben diese Freude auch an die Schülerinnen und Schüler weiter.

Wie erfolgt der Übertritt in die Oberstufe?
Wir bereiten die Kinder sehr sorgfältig auf den Übertritt in die Oberstufe oder in das Gymnasium vor. Da wir die gleichen Lernziele verfolgen wie die anderen Schulen, sind sie inhaltlich bestens vorbereitet. Mit den Lerntechniken und der Lernkultur, die wir ihnen vermittelt haben, sind sie vielen anderen gar einen Schritt voraus. Wir zeigen ihnen auf, was sie an der Oberstufe oder im Gymnasium erwartet und lernen mit ihnen z.B., wie sie ihre Arbeit planen können. Im Ablösungsprozess werden sie sehr eng durch unsere Lehrpersonen begleitet.

Wo findet man weitere Informationen?
Einen Film, der Einblick gewährt in unseren Schulalltag und den Umgang mit den Kindern, sowie weitere Informationen (z.B. zum Aufnahmeverfahren) finden sich unter gesamtschulewinterthur.ch. Interessierte Eltern können sich auch direkt bei mir melden.

Dieser Beitrag ist ein Paid Post unseres Kunden


Beiträge, die als Paid Post gekennzeichnet sind, werden von unseren Kunden oder von Commercial Publishing in deren Auftrag erstellt. Paid Posts sind somit Werbung und nicht Teil des redaktionellen Angebots.

Kontakt

Gesamtschule Winterthur GmbH
Florence Bernhard, MSc Erziehungswissenschaften
Schaffhauserstrasse 18
8400 Winterthur

Tel 052 212 33 22
M 079 843 01 74

fb@gesamtschulewinterthur.ch
gesamtschulewinterthur.ch