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Skulpturen im TösstalSandreliefs erinnern an internierte Polen

Internierte polnische Soldaten konnten in Winterthur ihre Ausbildung fortsetzen. Vielleicht haben sie zwei geheimnisvolle Sandsteinreliefs im Tösstal hinterlassen?

Sandsteinreliefs oberhalb von Rikon. Ein Mann mit einer Kappe und verschiedene Häuser sind gut erkennbar.
Sandsteinreliefs oberhalb von Rikon. Ein Mann mit einer Kappe und verschiedene Häuser sind gut erkennbar.
Foto: Dominik Landwehr

Zeugnisse aus der Zeit der Internierung während des Zweiten Weltkrieges gibt es auch im Tössal: Zwei Gedenktafeln an der Kirche von Bauma erinnern an die französischen und englischen Internierten. Französische Internierte haben 1940 beim Schulhaus Hirsgarten in Rikon gearbeitet und bei der Pflästerung ihre Spuren hinterlassen, die bei der Renovation des Schulhauses 2017 rekonstruiert wurden.

Pflästerung beim Schulhaus Hirsgarten Rikon. Der Boden wurde 1940 von französischen Internierten aus dem Elsass gelegt. Im Vordergrund ist das Wappen von Mühlhausen zu erkennen.
Pflästerung beim Schulhaus Hirsgarten Rikon. Der Boden wurde 1940 von französischen Internierten aus dem Elsass gelegt. Im Vordergrund ist das Wappen von Mühlhausen zu erkennen.
Foto: Dominik Landwehr

Eine Überraschung aus jener Zeit wartet im Wald bei Sennhof und Rikon: zwei grosse Reliefs, die in den weichen Sandstein gehauen sind. Das erste befindet sich oberhalb des Radweges nach der Brücke von Sennhof. Es liegt auf dem Gemeindegebiet von Illnau-Effretikon. Das Relief ist etwa 1,5 Meter gross und stellt einen Arbeiter von hinten dar.

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