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Fussball 3. LigaSC Veltheim und Phönix 2 sind nicht zu stoppen

Weitere Pleite für Elgg +++ Ellikon/Marthalen bezwingt Töss +++ Seuzach 2 kommt mit Aggressivität nicht zurecht +++ Der FC Oberi beweist viel Moral +++ Eisenbahner geben Spiel aus der Hand +++ Räterschen bezieht Heimniederlage

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Ellikon/Marthalen bezwingt Töss

In einer attraktiven und offenen Partie war es Nicola Meerstetter, der Ellikon/Marthalen in Front brachte. Anschliessend drückte der FC Töss auf den Ausgleich. Dieser gelang kurz vor der Pause, als Gianni Ferrante zum 1:1 einnetzte. Auch in der zweiten Halbzeit hatten beide Teams genügend Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Einzig der Kapitän der Heimmannschaft, Loris Bosshardt, konnte eine solche Chance allerdings in etwas Zählbares ummünzen (64.). Ellikon/Marthalens Trainer Enzo Guadagnino: «Wir hatten heute das Wettkampfglück auf unserer Seite, das uns in den vergangenen Spielen fehlte.» Auf der anderen Seite resümierte Töss-Trainer Remo Todesco: «Das Runde muss ins Eckige! Mit dem tun wir uns im Moment etwas schwer. Am Schluss wollte Marthalen den Sieg etwas mehr als wir.» (fag)

FC Ellikon/Marthalen - FC Töss 2:1 (1:1). - Tore: 26. N. Meerstetter 1:0. 44. Ferrante 1:1. 64. Bosshardt 2:1.

Seuzach 2 kommt mit Aggressivität nicht zurecht

Zu Gast bei Dinamo Schaffhausen musste sich der FC Seuzach 2 nach zuletzt zwei Siegen in Serie geschlagen geben. Dabei ging das Team von Trainer Giuseppe Bruzzese zunächst in Führung. Raul Sposato köpfte einen Freistoss von der Seite ins Netz. Das Spiel war geprägt von einer Portion Aggressivität, mit der die junge Truppe von Bruzzese nicht ganz zurechtkam: «Der grosse Unterscheid war heute die Aggressivität und die Erfahrung von Dinamo. Damit sind wir nicht klargekommen». So kämpfte sich das Heimteam zurück in die Partie und drehte das Spiel noch vor der Pause. Nach einer Stunde erhöhte Dinamo gar auf 3:1, ehe Florian Schwerzmann für Seuzach nochmals verkürzte. Das anschliessende Anlaufen der Gäste resultierte nur noch in einem Kontertor für das Heimteam zum 4:2-Endstand. (fag)

NK Dinamo Schaffhausen - FC Seuzach 2 4:2 (2:1). - Tore: 16. Sposato 0:1. 20. 1:1. 27. 2:1. 58. 3:1. 74. Schwerzmann 3:2. 93. 4:2.

Weitere Pleite für den FC Elgg

Als es nach 41 Minuten bereits 2:0 stand, hatten sich die Elgger noch keinesfalls aufgegeben. Schliesslich hatten sich die Beringer eine Rote Karte eingehandelt, wodurch die Gäste über eine Halbzeit in Überzahl spielen konnten. Allerdings agierten die Elgger zu zaghaft in der Offensive. «Wir waren ideenlos und konnten uns fast keine Chancen erspielen», bemängelte Trainer Adi Schibli. Auch wenn seine Mannschaft in Überzahl spielte, zeigte sie schlichtweg zu wenig, wodurch es auch keine Punkte gab. «Die Kampf- und Laufbereitschaft muss sich dringend ändern, wenn wir in den kommenden Ernstkämpfen etwas Zählbares mitnehmen wollen», forderte Schibli. (fam)

FC Beringen – FC Elgg 3:0 (2:0). - Tore: 33. 1:0. 41. 2:0. 73. 3:0.

Phönix 2 belohnt sich spät

Dank eines späten Kopfballtreffers durch Armin Weiss erkämpfte sich die zweite Mannschaft des FC Phönix Seen einen 1:0-Erfolg in Büsingen und festigte somit seine Position an der Tabellenspitze. Schon früh hatten die Gäste diverse hundertprozentige Chancen vergeben. Torhüter Adrian Gehrig verschuldete in der Folge einen Elfmeter, den er allerdings auch parierte. Der Lattenknaller von Büsingen nur kurz darauf war dann der definitive Weckruf für die Seemer. Der solidarische Auftritt des Gegners machte den Winterthurern zu schaffen. «Büsingen ist aufgrund seiner Kampfbereitschaft ein ganz unangenehmer Gegner. Wir agierten jedoch sehr geduldig und wurden spät dafür belohnt», sagte Phönix-Trainer Manuel Trashorras. (tst)

FC Büsingen – FC Phönix Seen 2 0:1 (0:0). - Tor: 81. Weiss 0:1.

Räterschen bezieht Heimniederlage

«Wir haben uns sehr gut verkauft, ich kann meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen», sagte Räterschens Trainer Raphael Reinhard nach der 0:2-Heimniederlage gegen Kloten. Seine Mannschaft starte druckvoll in die Partie, vergab aber in der Startviertelstunde zwei gute Möglichkeiten zur Führung. In der Folge erzielten die favorisierten Gäste mittels Foulpenalty das 0:1. Reinhard reagierte zur zweiten Halbzeit hin und brachte einen zusätzlichen Stürmer aufs Feld, doch der Ball wollte trotz guten Möglichkeiten nicht ins Tor. Auf der anderen Seite vergab Kloten einen Foulpenalty, ehe in der Nachspielzeit das entscheidende 0:2 fiel. (fag)

FC Räterschen - FC Kloten 0:2 (0:1). - Tore: 18. 0:1. 92. 0:2.

Eisenbahner geben Spiel aus der Hand

Als Naim Delijaj in die Pause ging, war er mit der Leistung seiner Eisenbahnern sehr zufrieden. «Die erste Halbzeit war sensationell. Wir spielten sehr gut und konnten unser Vorhaben voll durchziehen», sagte Delijaj zur 3:0-Führung der Winterthurer. Umso unerklärlicher war, dass seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit völlig den Faden verlor. Nach dem ersten Gegentor kam man nicht mehr in die Zweikämpfe und verlor den Zugriff. Daher kamen die Gäste aus Niederweningen in der Schlussphase zum Ausgleich. «Für mich unerklärlich, wie wir dieses Spiel aus der Hand geben», kommentierte ein enttäuschter Delijaj das Geschehen im zweiten Durchgang. (fam)

SV Eisenbahner – FC Niederweningen 3:3 (3:0). - Tore: 10. Saiti 1:0. 26. D. Sacipi 2:0. 45. Saiti 3:0. 55. 3:1. 86. 3:2. 88. 3:3.

Der FC Oberi beweist viel Moral

Die Gäste aus Thayngen, die vor allem durch gefährliche Standardsituationen bekannt sind, hatten gegen den FC Oberwinterthur viele Chancen, diese auszuführen. «Wir haben ihnen zu viele Standardsituationen offeriert», befand Oberis Coach Sasa Rakic. Die drei Gegentore entstanden allesamt aus einem ruhenden Ball. «Nach dem 1:3 haben wir aber nicht aufgesteckt und guten Fussball gezeigt», lobte der Coach die Moral seiner Mannschaft. Nach dem Ausgleich boten sich gar mehrere Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. «Schade, dass wir diese nicht genutzt haben.» (fam)

FC Oberwinterthur – FC Thayngen 3:3 (1:2). - Tore: 5. 0:1. 7. Estigarribia 1:1. 45. 1:2. 46. 1:3. 65. Mendes 2:3. 75. Hadjadj 3:3.

SC Veltheim festigt Leaderposition

Die Marschroute des SC Veltheim war in diesem Heimspiel von Beginn an klar. Gegen tief stehende Glattbrugger wollte der Leader spielerisch zum Torerfolg kommen, was in der 24. Minute zum ersten Mal klappte. «Danach waren wir teilweise etwas zu behäbig im Offensivspiel, behielten aber die Geduld», analysierte Trainer Richard Oswald. Sein Team kam nach der Pause noch besser ins Spiel. «Wir hatten mehr Tempo», so Oswald. Daher kam es nicht überraschend, dass er noch weitere vier Mal jubeln durfte. Auch wenn der SCV noch den unnötigen Gegentreffer einfing, sprach Oswald von einer «runden, soliden Leistung». (fam)

SC Veltheim – FC Glattbrugg 5:1 (1:0). - Tore: 24. Müller 1:0. 54. Ciccone 2:0. 72. Cecchini 3:0. 75. Michienzi 4:0. 80. Tahiri 5:0. 90. Arifi 5:1.

Beginn des Live Tickers