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Corona-Todesopfer in der SchweizWurden die Menschen in Heimen zu wenig geschützt?

Die Mehrheit der Menschen, die in der Schweiz an Corona sterben, haben in einem Heim gelebt. Ist das Virus einmal eingeschleppt, sind die Bewohner nicht mehr sicher.

Patrik Walther, Geschäftsführer des Alterszentrums Sumia in Sumiswald, fotografiert im Herbst im Demenzgarten des Heims im Emmental.
Patrik Walther, Geschäftsführer des Alterszentrums Sumia in Sumiswald, fotografiert im Herbst im Demenzgarten des Heims im Emmental.
Foto: Christian Pfander

Als die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Sumiswald im Emmental nach ihrer Quarantäne erstmals wieder im Speisesaal essen durften, war die Stimmung bedrückt. Einzelne sassen plötzlich alleine am Tisch, der Sitznachbar war nicht mehr da. Innert nur drei Wochen waren 25 der 130 Bewohner dem Coronavirus erlegen.

So ist es vielen Heimbewohnern in den vergangenen Wochen ergangen. Fast täglich wird ein Corona-Ausbruch in einem Heim vermeldet – und verzögert dann die Zahl der Toten: vierzehn Verstorbene in Weinfelden (TG), sechs in Sarnen (OW), acht in Schwanden (GL), zehn in Laufen (BL), elf in Rafz (ZH) (mehr zum Thema: Wie das Altersheim Bühli im Glarnerland elf Bewohner an das Virus verlor).

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