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Ein Remake nach dem anderen - gehen der Filmbranche die Ideen aus?

"Mad Max" mit dem blutjungen Mel Gibson als Action-Star in einer postapokalyptischen Welt wurde vor dreieinhalb Jahrzehnten zum Kult. "Terminator" Arnold Schwarzenegger zeigte 1984 als Cyborg seine Muskeln und Steven Spielberg brach 1993 mit "Jurassic Park" Rekorde.

Und das ist der Kinosommer 2015: "Mad Max" meldet sich zurück, wieder unter der Regie des Australiers George Miller. Doch in "Mad Max: Fury Road", dem vierten Teil des Endzeit-Infernos, spielt nicht mehr Mel Gibson sondern Tom Hardy den Road Warrior Max Rockatansky. Gibson hätte die Stunts nicht mehr gemeistert, liess der Regisseur bei der Premiere in Cannes verlauten. Arnold Schwarzenegger hält sein "I'll be back"-Versprechen allerdings und schlägt im Juli mit "Terminator: Genisys" zu. Im Alter von 67 Jahren. Derweil überlässt es Steven Spielberg lieber seinem jungen Kollegen Colin Trevorrow, ab kommender Woche die gefrässigen Dinos in "Jurassic World" auf Menschen zu hetzen. Das sind nur einige Beispiele, die zeigen: Hollywood ist auf dem Nostalgietrip. Wohl mögen manche Studiobosse in Kindheitserinnerungen schwelgen. Wahrscheinlicher ist aber, dass knallhartes Kalkül der Grund für die vielen Fortsetzungen und Revivals ist. Denn warum sollte, was einst erfolgreich war, nicht nicht auch heute die Kassen klingeln lassen? Ein Ende der Nostalgiewelle ist nicht in Sicht. 2016 kommen etwa "Beverly Hills Cop 4", "Top Gun 2" sowie eine "Ghostbusters"-Fortsetzung mit weiblichen Stars ins Kino. Und der deutsche Hollywood-Regisseur Roland Emmerich hat 20 Jahre nach "Independence Day" für Juli kommenden Jahres Teil 2 des Science-Fiction-Spektakels angekündigt.

(SDA)

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