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Montreux Jazz startet mit John Legend

Mit einem Konzert von John Legend startet heute das Montreux Jazz Festival. Als ganz grosses Highlight werden am Montag Lady Gaga und Tony Bennett erwartet. Der unermüdliche Jazz-Sänger hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Sie werden am Montag das Auditorium Stravinski in Montreux swingen: Lady Gaga und Tony Benett (Archiv)
Sie werden am Montag das Auditorium Stravinski in Montreux swingen: Lady Gaga und Tony Benett (Archiv)
Keystone

Noch am 10. Juni mussten Gaga und Bennett ein Konzert in London in letzter Minute absagen. Ein anderes Sorgenkind ist der diesjährige Grammy-Abräumer Sam Smith. Dieser musste sich Mitte Mai unters Messer legen, nachdem Ärzte eine Blutung auf seinen Stimmbändern entdeckt hatten. Darauf verlor er kurzzeitig seine Stimme, teilte jedoch seinen Fans Anfang Juni via Instagram mit, dass er wieder sprechen könne. Trotz der zwölf als ausverkauft deklarierten Konzerten besteht noch Hoffnung für Fans, die leer ausgegangen sind. Das Montreux Jazz verkauft an der Abendkasse jeweils immer noch rund 100 Billetts. Ansonsten bleiben die 300 Gratis-Konzerte des Montreux "off". Zur 49. Ausgabe werden unter anderem Portishead, Mary J. Blige und Damien Rice erwartet, die erstmals an der Waadtländer Riviera auftreten. Das Auditorium Stravinski steht ganz im Zeichen aussergewöhnlicher Duos. So betreten die Pianisten Chick Corea und Herbie Hancock 36 Jahre nach dem letzten gemeinsamen Auftritt in Montreux zusammen die Bühne. Auch die beiden Brasilianer Gilberto Gil und Caetano Veloso geben zusammen ein Konzert. Hommagen an Paco de Lucía und B.B. King Den Abschluss des 49. Montreux Jazz Festivals bildet ein Abend zu Ehren des verstorbenen spanischen Flamenco-Gitarristen Paco de Lucía. Die Musikwelt musste Mitte Mai von einem weiteren ganz grossen Musiker Abschied nehmen, der Montreux 20 Mal beehrt hatte: der Blueslegende B.B. King. Weil das Programm zu diesem Zeitpunkt schon gesetzt war, konnte keine offizielle Hommage mehr für ihn organisiert werden. Es werde wohl bei den Konzerten der vielen Blues-Musiker zu Hommagen kommen, sagt Festivaldirektor Mathieu Jaton. Am Festivalgelände werden zudem Bilder an ihn erinnern.

SDA

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