Der Februar ist zu mild, zu trocken und viel zu sonnig

Auf dem Jungfraujoch ist es gar der zweitwärmste Februar seit Messbeginn. Doch auch im Flachland ist das Wetter für die Jahreszeit unüblich.

Viel zu sonnig: Das scheint am Dienstagmittag vor dem Zürcher Opernhaus wenige gestört zu haben. (26. Februar 2019)

Viel zu sonnig: Das scheint am Dienstagmittag vor dem Zürcher Opernhaus wenige gestört zu haben. (26. Februar 2019) Bild: Arnd Wiegmann/Reuters

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Der Monat Februar war in diesem Jahr bisher deutlich zu mild. Insbesondere in den Bergen war es deutlich milder, trockener und sonniger als für die Jahreszeit üblich.

Die Temperaturabweichungen im Vergleich zu anderen Jahren betragen zwischen einem und vier Grad, wie MeteoNews am Dienstag mitteilte. Beispielsweise auf dem Jungfraujoch wurde der zweitwärmste je gemessene Februar registriert. Wärmer war es nur noch im Februar 1998 gewesen.

Hochdruck ab Mitte Februar

Im Flachland schafft es der diesjährige Februar nach Angaben der Meteorologen nicht unter die Top Ten der wärmsten Februar-Monate. In den klaren Nächten kühlte es nämlich jeweils stark ab.

Auch Niederschläge fiel teilweise weniger als die Hälfte der üblichen Menge. Der diesjährige Februar figuriert aufgrund der Niederschläge zu Monatsbeginn dennoch nicht unter den trockensten je gemessenen.

Ein Hochdruckeinfluss führte ab dem 12. Februar zu meist sonnigem Wetter. Im Flachland war es nach 2008 vielerorts der sonnigste Februar. (sep/sda)

Erstellt: 26.02.2019, 14:17 Uhr

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