Gewitternacht läutet nächste Hitzewelle ein

In der Nacht blitzte es rund 800-mal. Doch auf den Regen folgt schnell die Sonne. Kommende Woche werden Temperaturen bis 37 Grad erwartet.

Auf die Blitze in der Nacht folgen schnell wieder hohe Temperaturen: Der Bund warnt ab Dienstag vor einer erheblichen Hitzegefahr. Foto: Adrian Moser

Auf die Blitze in der Nacht folgen schnell wieder hohe Temperaturen: Der Bund warnt ab Dienstag vor einer erheblichen Hitzegefahr. Foto: Adrian Moser

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In der Nacht auf Sonntag sind Gewitter über die Schweiz gezogen. Laut SRF Meteo hat es rund 800-mal geblitzt. Im Tessin und am Genfersee sanken die Temperaturen aber nicht unter 20 Grad. Im Verlaufe des Sonntags sollen Regen und die Bewölkung nachlassen. Höchsttemperaturen werden bei 28 Grad erwartet.

Ab Montag gelangt dann trockene und heisse Luft in die Schweiz. Grund dafür ist eine stabile Omega-Lage, wie Meteonews schreibt. Zwar bilden sich laut den Meteorologen in den Bergen einige Quellwolken. Das Gewitterrisiko sei aber vernachlässigbar klein.

Bereits am Montag wird verbreitet die 30-Grad-Marke geknackt. Richtig heiss wird es aber am Donnerstag: Dann sind im Rhonetal, in der Nordwestschweiz, dem unteren Aaretal sowie in Genf bis zu 37 Grad möglich. Auch in der Nacht sinkt das Thermometer verbreitet nicht unter 20 Grad. Es muss mit Tropennächten gerechnet werden.

Wie lange die Hitzewelle andauert, ist noch unklar. Am Freitag könnte kühlere Luft über die Schweiz ziehen, dafür steigt das Gewitterrisiko. Möglich ist aber auch, dass uns die hohen Temperaturen eine Weile erhalten bleiben. Der Bund warnt ab dem Dienstag vor einer erheblichen Hitzegefahr (Stufe 3).

Von einem Omega-Hoch spricht man, wenn ein Hochdruckgebiet von zwei Tiefdruckgebieten flankiert wird. Diese Konstellation sorgt für eine ausserordentlich stabile Wetterlage.


Zu heiss für Menschen Die Hitzewelle in Indien zeigt, dass manche Regionen der Erde bald nicht mehr bewohnbar sein könnten – Forscher schlagen Alarm. (red)

Erstellt: 21.07.2019, 07:46 Uhr

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