Vom Vater entführt – es folgen acht bange Monate

Der Ex-Partner entführt sein vierjähriges Kind ins Ausland. Für die Mutter in der Schweiz beginnt eine Odyssee – oft fühlt sie sich allein gelassen.

Acht Monate pendelte Franziska Keller zwischen der Schweiz und Deutschland, bis ihre Tochter nach Hause durfte. Foto: Urs Jaudas

Acht Monate pendelte Franziska Keller zwischen der Schweiz und Deutschland, bis ihre Tochter nach Hause durfte. Foto: Urs Jaudas

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«Ich informiere dich, dass ich Julia* morgen nicht an dich übergebe.» Franziska Keller* kann sich noch genau an den Moment erinnern, als das Mail ihres Ex-Partners eintrifft. Julia, damals knapp vier Jahre alt, ist die gemeinsame Tochter der beiden.

Ein paar Tage zuvor hat der Vater das Kind für eine Woche zu sich nach Deutschland geholt. Nichts Ungewöhnliches, Julia war regelmässig beim Vater. Doch dieses Mal soll sie nach dem Willen des Vaters bleiben – obwohl die Eltern nach der Trennung gerichtlich vereinbart haben, dass Julia bei der Mutter in Zürich lebt. Der Vater begründet die Entführung mit dem Verdacht auf Missbrauch: Julia habe ihm erzählt, sie habe den Penis eines Verwandten gesehen und einmal angefasst.

Hinter dem einstigen Paar liegen zu dem Zeitpunkt schwierige Monate; fast jedes Mal geraten die beiden aneinander, wenn die Mutter ihre Tochter für ein paar Tage zum Vater bringt. Erst als die Kesb auf Antrag der Mutter einen Beistand einsetzt und begleitete Übergaben anordnet, scheint sich die Lage zu entspannen. Aber nur für einen Monat. Dann kommt das Mail.

«Alles setzte aus», schildert Franziska Keller. «Es war eine ganz seltsame Situation.» Was sie noch nicht ahnt: welche Odyssee durch die Instanzen ihr nun bevorsteht. Eigentlich haben sowohl die Schweiz als auch Deutschland das Haager Übereinkommen über internationale Kindesentführungen unterzeichnet. Dessen Ziel ist es, Kinder möglichst rasch in ihr Herkunftsland zurückzuführen. Doch Kellers Fall zeigt exemplarisch, wie die hehren Ziele unterlaufen werden können.

In der Schweiz ist das Bundesamt für Justiz für die Umsetzung des Haager Abkommens zuständig, genauer gesagt: die Zentralbehörde zur Behandlung internationaler Kindesentführungen. Pro Jahr gehen dort zwischen 90 und 100 neue Fälle ein. Etwa ein Drittel der Anträge betreffen Kinder, die in die Schweiz gebracht wurden, in zwei Dritteln der Fälle geht es um Entführungen ins Ausland.

Die Zentralbehörde fällt selbst keine Entscheide, sondern koordiniert die nötigen Schritte mit den Behörden des anderen Landes. «Wir stellen sicher, dass die Betroffenen Zugang zu den Gerichten haben», sagt Joëlle Schickel, die Leiterin der Zentralbehörde. Dabei bleibe man auf beide Seiten hin neutral: «Wir handeln nur im Interesse des Kindes.»

Kinder sollen möglichst rasch zurückkehren können

Was Franziska Keller von der Zentralbehörde erfährt, klingt zunächst ermutigend. Das Haager Übereinkommen verlangt, dass die Gerichte im Entführungsland möglichst innert sechs Wochen über eine Rückführung entscheiden. Zwei Fragen sind massgebend: Lebte das Kind vor der mutmasslichen Entführung hauptsächlich im anderen Land? Und ist der klagende Elternteil sorgeberechtigt? Sind beide Fragen mit Ja zu beantworten, muss das Kind zurückgebracht werden.

Weitere Streitpunkte etwa über das Besuchsrecht, die Obhut oder den künftigen Wohnort des Kindes spielen keine Rolle, sie werden später im Herkunftsland in einem ordentlichen Verfahren geklärt. «Ziel ist es, möglichst rasch den Zustand vor der Entführung wiederherzustellen», erklärt Schickel, «und keine Vorentscheide zu treffen.»

In zwei Situationen können die Gerichte eine Rückführung ablehnen, selbst wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Zum einen, wenn ein Kind als reif genug eingeschätzt wird, selbst zu entscheiden, bei wem es leben will. Zum anderen, wenn das Wohl des Kindes im Herkunftsland schwerwiegend gefährdet ist und die Behörden dort das Kind nicht schützen können. Dafür braucht es aber sehr viel.

Das zeigte jüngst ein Fall aus dem Kanton Aargau. Ein Vater war mit seiner 9-jährigen Tochter aus Mexiko in die Schweiz gereist, nachdem kriminelle Banden Schutzgeld von ihm gefordert und ein geköpftes Huhn als blutige Drohung an die Haustür gehängt hatten. Dennoch schickte das Bundesgericht das Mädchen zurück zur Mutter nach Mexiko. Es bestehe dort keine akute und nicht abwendbare Gefahr. Als der Vater die Tochter drei Jahre später erneut gegen den Willen der Mutter in die Schweiz mitnahm, machte das Gericht eine Kehrtwende. Aber nicht aufgrund der Sicherheitslage in Mexiko, sondern weil die Tochter inzwischen 13 war.

Besuchsrecht nur mit Gerichtsentscheid

Im Fall von Julia scheint nichts gegen eine Rückführung zu sprechen. Julia ist zu klein, um selbst über ihren Aufenthaltsort zu entscheiden. Und ihre Sicherheit ist nach Ansicht der Schweizer Behörden gewährleistet. Den Missbrauchsvorwurf weist die Mutter zwar vehement zurück, dennoch ist sie bereit, den Sachverhalt von einer Fachstelle abklären zu lassen. Das teilt die Kesb den deutschen Behörden mit.

Und noch etwas macht der Mutter Hoffnung: Der Antrag des Vaters, ihm per superprovisorischer Verfügung die Obhutsrechte zu übertragen, weisen sowohl die deutschen als auch die Schweizer Behörden ab. Franziska Keller ist zuversichtlich, ihre Tochter in ein paar Wochen wieder in die Arme schliessen zu können: «Und doch kam mir das schon wie eine Ewigkeit vor.»

Doch die Mutter hat die Rechnung ohne die deutsche Justiz gemacht. Es beginnt damit, dass sie einen Kostenvorschuss von 1500 Euro leisten soll, damit das zuständige Landesgericht das Verfahren überhaupt an die Hand nimmt. Viel Geld für eine Alleinerziehende. Dazu kommen Kosten für Kesb-Beschlüsse, anwaltliche Beratung und vieles mehr – zusammen eine hohe vierstellige Summe.

Zwei Monate haben Julia und ihre Mutter nur einmal pro Woche über Skype Kontakt. Keller ersucht das Jugendamt am Wohnort des Vaters um ein Besuchsrecht. Und blitzt ab: Das müsse das Gericht entscheiden. Für Franziska Keller ist das unerträglich – und unverständlich: «Die Kesb kann nichts tun, ihre Macht endet an der Grenze. In Deutschland aber scheint sich niemand für das Kindeswohl zu interessieren.» Schliesslich fasst sie sich ein Herz, bittet ihren Ex-Partner direkt darum, Julia sehen zu dürfen. Er genehmigt ihr drei Stunden – in seinem Haus, unter Beobachtung von Angehörigen.

Dann greift die Richterin, die über die Entführung entscheiden soll, ein. Sie verfügt für die Dauer des Verfahrens ein Besuchsrecht für die Mutter und verhängt gleichzeitig eine Ausreisesperre für die Tochter und den Vater. Das soll einerseits verhindern, dass der Vater mit dem Kind in ein anderes Land weiterreist. Anderseits sorgt die Sperre auch dafür, dass Franziska Keller ihr Kind nicht ohne Gerichtsentscheid zurück in die Schweiz mitnimmt.

Doch die richterlichen Verfügungen erweisen sich als taktischer Fehler. Die Anwältin des Vaters bezichtigt die Richterin der Befangenheit, weil sie den Vater im Voraus nicht angehört hat. Der Antrag hat Erfolg, und der Entscheid über Julias Schicksal wird um weitere drei Monate vertagt.

Die Mutter fühlt sich allein gelassen

Derweil wird der Ton zwischen den Beteiligten rauer. Wenn die Mutter ihre Tochter besucht, sind die Übergaben schwierig. Keller bittet das Jugendamt, die Kirche, die Polizei um Begleitung, erfolglos, weil es dazu keinen Gerichtsbeschluss gibt. Keller kann das nicht verstehen: «Man hat uns mit der Situation völlig allein gelassen. Die Justiz hat offenbar null Interesse an jenen, über die sie entscheidet.»

Die Mutter läuft am Limit. In Mails bezeichnet sie ihren Ex-Partner schon mal als Lügner. Er bleibt auffallend höflich und distanziert, dafür fährt seine Anwältin schweres Geschütz auf. Das zeigen die Akten, die dieser Zeitung vorliegen.

Zwar stellt die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen den nahen Verwandten, der Julia unsittlich angegangen haben soll, rasch wieder ein. Es sei völlig unklar, worin der angebliche Missbrauch überhaupt bestanden haben soll. Auch habe Julia nicht von sich aus von der Penis-Episode erzählt. Vielmehr scheine der Vater das Kind mit suggestiven Fragen beeinflusst zu haben, heisst es in der Einstellungsverfügung. Doch die Anwältin hält am Vorwurf fest. Die Behörden in der Schweiz könnten Julia nicht schützen, schreibt sie.

Die Mutter, so schreibt die Anwältin weiter, sei «psychisch massiv auffällig» und ungeeignet, Julia zu betreuen. Und das, obwohl ein aufwendiges familienpsychologisches Gutachten, das ein halbes Jahr zuvor im Zusammenhang mit der Trennung angefertigt worden war, zum Schluss kam, Julia sei bei der Mutter wesentlich besser aufgehoben. Der Vater sei emotional auf die Kleine fixiert und trete «zu massiv» auf.

Die Anwältin hält das Gutachten für wertlos. Der Vater habe es nur akzeptiert, um dem Kind weitere Konflikte um das Obhutsrecht zu ersparen. Sich darauf zu stützen, «ist vollkommen unzulässig und verstösst gegen jedes rechtliche Verständnis», so die Anwältin.

Der Vater und seine Anwältin fechten jeden Entscheid an, den die Instanzen gegen den Vater fällen. Bald sind mehrere Nebenverfahren hängig, die Akten füllen Ordner. Wie hält man das als Mutter aus? «Es bringt niemandem etwas, wenn ich die Nerven verliere», sagt Franziska Keller. Und doch: Das Vorgehen der deutschen Justiz erzürnt sie mehr und mehr. Sie fühlt sich nicht ernst genommen, an den Rand gedrängt. Dem Vater geht es ähnlich, seine Anwältin schreibt, das Verfahren sei «ein Paradebeispiel für die Missachtung von Elternrechten».

Endlich fällt das Urteil, doch nichts geschieht

Mehr als fünf Monate nach der Entführung findet die erste Verhandlung vor dem Landesgericht statt. Aber anders, als sich die Mutter das erhofft, fällt das Gericht sein Urteil nicht sofort. Es lässt sich eine gute Woche Zeit, eine Woche, die sich anfühlt wie Jahre. Dann endlich der Entscheid. Er ist eindeutig, das Gericht lässt kein einziges Argument des Vaters gelten. Den Missbrauchsvorwurf weist es als unbegründet zurück, ebenso die Behauptung, die Mutter sei psychisch labil. Ohnehin wäre es, wenn schon, Sache der Schweizer Justiz, diese Vorwürfe zu klären, so das Gericht. Selbst wenn diese zuträfen, müsste der Vater das Kind zurückbringen.

Dennoch darf Julia nicht heim. Der Vater zieht das Urteil weiter. Zwei weitere Monate verstreichen, dann bestätigt das Oberlandesgericht den Entscheid der Vorinstanz vollumfänglich – und gibt dem Vater zwei Wochen Zeit, Julia der Mutter zu übergeben.

Es sind die wohl schlimmsten Wochen in Franziska Kellers Leben. Ab dem Zeitpunkt des Urteils hat sie kein Besuchsrecht mehr, und auch das Ausreiseverbot ist aufgehoben. Der Vater macht keine Anstalten, einen Übergabetermin zu vereinbaren, auf ihre Kontaktversuche reagiert er nicht mehr.

Wieder fühlt sich Franziska Keller alleingelassen. Niemand kann ihr sagen, welches die nächsten Schritte sind. Zeitweise hat die Mutter den Eindruck, sie müsse die Arbeit der verschiedenen Instanzen in Eigenregie koordinieren.

Verängstigt wendet sich Franziska Keller an die örtliche Polizei, nur um zu hören, man könne ohne Anweisung des Gerichts nichts tun. Und bevor die Übergabefrist nicht abgelaufen sei, gebe es auch keine gerichtliche Anweisung. «Dabei wollte ich einfach nur wissen, ob Julia noch da ist», sagt Keller. In ihrer Verzweiflung gibt sie schliesslich eine Vermisstmeldung auf, um die Polizei zu zwingen, beim Vater vorzufahren.

Kanton Zürich vollzieht Rückführungen sofort

Wie es anders gehen könnte, zeigt die Zürcher Praxis: Das Obergericht, das im Kanton Zürich als erste Instanz über Rückführungen entscheidet, lädt alle Beteiligten zur Verhandlung ein. Am ersten Tag hört das Gericht die Eltern und allenfalls das Kind an, nach einem Tag Pause wird die Verhandlung fortgesetzt und normalerweise auch das Urteil gefällt. Heisst das Gericht die Klage gut, darf das Kind meist sofort nach Hause reisen.

Andrea Schmidheiny, Sprecherin des Obergerichts, begründet das so: «Eine Entführung ist in der Regel ein äusserst traumatisierendes Erlebnis, sowohl für das Kind als auch für den zurückbleibenden Elternteil. Kann das Kind nach dem Urteil nicht sofort mit dem Elternteil zurückreisen, bleibt es länger beim anderen, bei dem es aber gemäss dem Urteil nicht bleiben darf. Die für alle Beteiligten belastende Situation wird damit aufrechterhalten.»

Die Zürcher Praxis ist landesweit einmalig. Und laut Joëlle Schickel ist sie nicht unumstritten: «Juristisch gesehen, hat der entführende Elternteil kein schutzwürdiges Interesse mehr, wenn das Kind schon weg ist. Ausserdem besteht die Gefahr, dass das Kind in die Heimat reist – und von der nächsten Instanz wieder zurückgezwungen wird.» Allerdings stütze das Bundesgericht Rückreiseentscheide der Vorinstanzen praktisch immer. So oder so: «Zwangsrückführungen sind belastend. Die Kinder sind in einem Loyalitätskonflikt, meist wünschen sie sich einfach, dass die Eltern im selben Land leben, egal wo.» Deshalb versuchten die Behörden wenn möglich, mit den Eltern eine rasche und einvernehmliche Lösung zu finden.

Ein Einzelfall ist Franziska Kellers Fall nicht. Dass Verfahren um Kindesentführungen trotz des Haager Übereinkommens lange dauern, kommt immer wieder vor, so Schickel: «Die sechswöchige Frist kann oft nicht strikt eingehalten werden.» Das hat nicht nur, aber auch damit zu tun, wie die Vertragsstaaten die Verfahren geregelt haben. Eine Auswertung der Haager Konferenz für internationales Privatrecht zeigt, dass manche Staaten signifikant schneller sind als andere: In Dänemark, Norwegen, Grossbritannien und Südafrika dauern sie im Schnitt keine 90 Tage, in Brasilien, Peru und der Ukraine 300 und mehr.

Joëlle Schickel hat schon Fälle erlebt, die sich über Jahre hinzogen: «Manche Leute tauchen unter, reisen von Land zu Land oder ziehen bewusst in einen Staat, in dem unzählige Beschwerden möglich sind.» Die Regel sei das aber nicht. In drei von vier Fällen sind es die Mütter, die ihr Kind widerrechtlich mitnehmen. Die meisten ziehen nach einer gescheiterten Beziehung einfach nur zurück in ihr Heimatland, ohne den Kindsvater und die Behörden um Erlaubnis zu bitten. Oft lassen sich diese Fälle aussergerichtlich lösen.

Das Haager Übereinkommen

Das Haager Übereinkommen von 1980 regelt den Umgang mit internationalen Kindesentführungen. Es verlangt, dass Kinder möglichst rasch in den Staat zurückgebracht werden müssen, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben – unabhängig davon, wer die Obhut hat. Alle offenen Streitpunkte zwischen den Eltern sollen die Gerichte im Herkunftsstaat klären. Rund 100 Staaten vor allemin Europa sowie Nord- und Südamerika haben das Abkommen unterzeichnet. In Asien, Afrika und auf der Arabischen Halbinsel findet sich hingegen fast kein Haager Vertragsstaat. Wird ein Kind dorthin entführt, haben die Betroffenen kaum rechtliche Möglichkeiten. Einzige Hoffnung ist eine Vermittlung durchden internationalen Sozialdienst. (leu)

Und Julia? Sie muss schliesslich vom Gerichtsvollzieher und einer Vertreterin des Jugendamts geholt werden. Seit ein paar Wochen lebt sie wieder bei der Mutter in Zürich und besucht den Kindergarten. Zudem kümmert sich eine Therapeutin um sie.

Der Vater verlangt nun ein grosszügiges, unbegleitetes Besuchsrecht sowie 6 Wochen Ferien pro Jahr mit dem Kind. Die Kesb sieht das anders. In ihrem Entscheid, der dieser Zeitung vorliegt, schreibt die Behörde, der Vater scheine die 8 Monate, in denen er sein Kind widerrechtlich zurückbehalten habe, zu bagatellisieren. Auch habe er bisher «sämtliche Weisungen der Behörde missachtet». In den kommenden zwölf Monaten darf er Julia nur begleitet sehen. Dann muss die Kesb erneut entscheiden.

* Namen geändert

Erstellt: 14.02.2020, 16:17 Uhr

In Zahlen

90-100
Jedes Jahr gehen beim Bundesamt für Justiz 90 bis 100 Meldungen über internationale Kindesentführungen ein. Tatsächlich dürfte die Zahl der Kinder, die widerrechtlich vom Ausland in die Schweiz oder von der Schweiz ins Ausland gebracht werden, deutlich höher liegen. Denn der Bund ist nur zuständig, wenn auch der andere Staat das Haager Kindesschutzabkommen unterzeichnet hat.

3/4
Werden Kinder von einem Elternteil ins Ausland entführt, so sind in drei von vier Fällen die Mütter die Täterinnen. Oft ziehen die Betroffenen nach einer gescheiterten Beziehung in ihr Heimatland zurück, ohne den Kindsvater und die Behörden um Erlaubnis zu bitten.

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