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Buttet kehrt aufs politische Parkett zurück

Nach der Stalking-Affäre nimmt Yannick Buttet seine Arbeit in der Gemeinde Collombey-Muraz wieder auf.

Walliser Staatsanwaltschaft hat gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Nötigung eröffnet. Nun ist er zurückgetreten: Yannick Buttet.
Walliser Staatsanwaltschaft hat gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Nötigung eröffnet. Nun ist er zurückgetreten: Yannick Buttet.
Martial Trezzini, Keystone
Er habe im Interesse seiner Familie und seiner Partei entschieden, per sofort als Nationalrat zurückzutreten, heisst es in der Erklärung: Yannick Buttet, an einer Medienkonferenz in Bern. (30. Januar 2017)
Er habe im Interesse seiner Familie und seiner Partei entschieden, per sofort als Nationalrat zurückzutreten, heisst es in der Erklärung: Yannick Buttet, an einer Medienkonferenz in Bern. (30. Januar 2017)
Anthony Anex, Keystone
Buttet hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen: Sein leerer Platz im Nationalratssaal während der Wintersession. (4. Dezember 2017)
Buttet hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen: Sein leerer Platz im Nationalratssaal während der Wintersession. (4. Dezember 2017)
Peter Klaunzer, Keystone
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Der zurückgetretene Nationalrat Yannick Buttet nimmt seine Arbeit als Gemeindepräsident von Collombey-Muraz wieder auf. Vizepräsident Olivier Turin hat eine entsprechende Meldung von Radio Chablais bestätigt.

Er sei weiterhin in Therapie, heisst es im Bericht. Buttet hat sich selber noch nicht dazu geäussert.

Anfang Dezember war bekannt geworden, dass die Walliser Staatsanwaltschaft gegen den CVP-Politiker ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Nötigung eröffnet hat, nachdem seine frühere Geliebte ihn wegen Delikten gegen die Ehre und die Freiheit angezeigt hatte.

Alkohol-Entziehungskur

Ausgelöst worden war die Affäre durch einen Polizeieinsatz in der Nacht auf den vergangenen 19. November in Siders VS. Dort soll er bei seiner Ex-Geliebten solange geklingelt haben, bis die Frau die Polizei rief. Davor soll er ihr täglich bis zu 50 Textnachrichten geschickt haben.

Nach Bekanntwerden dieses Falls berichteten mehrere Parlamentarierinnen und Journalistinnen von Belästigungen durch Buttet im Bundeshaus. Buttet hatte sich kurz darauf aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und war als Vizepräsident der CVP Schweiz und als Nationalrat zurückgetreten.

Zudem gab er bekannt, dass er sich in eine Alkohol-Entziehungskur begeben will. Buttet soll laut Aussagen seines Anwalts seit Jahren ein Alkoholproblem haben.

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