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Fahrer stirbt auf der A2 in brennendem Auto

Im Tessin kam es beim Monte Ceneri-Tunnel zu einem tödlichen Unfall. Dieser war in Richtung Norden gesperrt.

Bereits am Donnerstag staute sich der Reiseverkehr vor dem Gotthard Tunnel in Richtung Süden über mehrere Kilometer. Auf der Rückreise erging es den Reisenden nicht besser.
Bereits am Donnerstag staute sich der Reiseverkehr vor dem Gotthard Tunnel in Richtung Süden über mehrere Kilometer. Auf der Rückreise erging es den Reisenden nicht besser.
Urs Flüeler, Keystone
Auf der A2 im Tessin hatte sich am Donnerstag ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Auto mit deutschen Kennzeichen geriet in Flammen, der Fahrer kam ums Leben.
Auf der A2 im Tessin hatte sich am Donnerstag ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Auto mit deutschen Kennzeichen geriet in Flammen, der Fahrer kam ums Leben.
Leserreporter tio.ch
Noch am Mittag mussten sich Autofahrer fast zwei Stunden gedulden, die Staulänge betrug 10 Kilometer.
Noch am Mittag mussten sich Autofahrer fast zwei Stunden gedulden, die Staulänge betrug 10 Kilometer.
Gotthard Webcam
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Vor dem Nordportal des Monte-Ceneri-Tunnels ist am Donnerstagnachmittag ein Auto mit deutschen Nummernschildern verunfallt und hat Feuer gefangen. Der Fahrer ist in den Flammen ums Leben gekommen, wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilt.

Der Unfall ereignete sich ungefähr um 15.30 Uhr. Der Verkehr wird über die Kantonstrasse umgeleitet. Die Autobahn bleibt in Richtung Norden bis mindestens 19 Uhr gesperrt. Aus noch ungeklärten Gründen ist das Auto mit der Mittelleitplanke kollidiert. Anschliessend hat sich das Auto überschlagen und Feuer gefangen. Die Feuerwehr habe den Fahrer des Autos, einen Deutschen, nicht mehr retten können.

Der Verkehr wurde ab Rivera von der Autobahn umgeleitet, was zu Stau führte. Durch diese Sperrung staute sich auch der Verkehr in Richtung Süden. Dies bedeutete für Reisende ab Bellinzona-Süd eine Wartezeit von rund 20 Minuten.

Der Verkehr in Richtung Süden läuft dagegen wieder flüssig. Noch am Mittag stauten sich die Autos an Auffahrt vor dem Gotthard auf über 10 Kilometern. Wer über die A2 dem nassen und grauen Wetter im Norden entkommen wollte, stand fast zwei Stunden im Stau.

Am Morgen noch freie Fahrt

Um ohne Unterbruch in den sonnigen Süden zu kommen, hätte man den Tunnel noch vor 6 Uhr morgens durchqueren müssen. Danach war die Röhre verstopft. Eine Normalisierung des Verkehrsflusses wurde frühestens ab 17 Uhr erwartet.

All jene, die den Stau vor dem Gotthard-Tunnel über die San-Bernardino-Route umgehen wollten, mussten sich am Donnerstag ebenfalls gedulden. Auch auf der A13 zwischen Chur und Rothenbrunnen GR stand der Verkehr still. Die Wartezeit betrug rund 15 Minuten, wie der Verkehrsinformationsdienst viasuisse mitteilte.

Reisende, die vom Tessin aus weiter in den Süden unterwegs waren, erwartete eine weitere Geduldsprobe: Bei der Ausreise nach Italien staute sich der Verkehr am Donnerstag auch vor dem Grenzübergang Chiasso TI.

Auftakt mit Tunnelsperre

Starke Nerven werden die Sonnen- und Ferienhungrigen wohl auch auf dem Heimweg brauchen: viasuisse erwartet bereits ab Samstag Staus vor dem Südportal. Die grösste Welle Richtung Norden wird am Sonntag erwartet, mit Wartezeiten von bis zu drei Stunden.

Da am frühen Mittwochmorgen ein defekter Lastwagen den Gotthard-Tunnel blockiert hatte, begann der Auffahrtsstau dieses Jahr früher als gewöhnlich. Der Tunnel musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. Dadurch staute sich der Verkehr bereits am Mittwoch auf bis zu acht Kilometern Länge und verflüssigte sich erst nach Mitternacht wieder.

SDA/sep

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