Im Neubau des Unispitals gibt es nur noch Einzelzimmer

Bis 2026 soll das Herzstück der Gesamterneuerung fertiggestellt sein. Vor allem Patientinnen und Patienten des USZ können sich freuen.

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Gute Nachricht für Patientinnen und Patienten des Zürcher Universitätsspitals (USZ): In den Neubauten von Christ & Gantenbein gibt es ausschliesslich Einzelzimmer. Und die Ärztinnen und Ärzte kommen wenn immer möglich ans Krankenbett.

Nur wo grosse Geräte wie zum Beispiel Computertomographen notwendig sind, würden die Patienten innerhalb des Spitals transportiert, heisst es in einer Mitteilung des USZ vom Donnerstag.

Die erste Etappe mit zwei Gebäuden soll bis 2026 realisiert werden und bildet das Herzstück der Gesamterneuerung. Sie kostet rund 600 Millionen Franken. Dazu kommen Kosten für die notwendigen Rochaden und Sanierungen der bestehenden Bauten. Das USZ finanziert die Gesamterneuerung selbst.

Diverse Bereiche werden ausgelagert

Auf die bauliche Umsetzung sei das Spital gut vorbereitet, heisst es weiter. Bis 2021 soll das Baufeld der ersten Etappe geräumt werden. Zunächst finden Rochaden statt. Um den Betrieb des Spitals so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, platziert das USZ die Bettenabteilungen im Rahmen der Rochaden möglichst abseits der Baustellen.

Diverse Bereiche, die nicht zwingend auf dem Spitalareal in Zürich untergebracht werden müssen, lagert das USZ aus. So wechselten bereits Forschungseinheiten und das Logistik- und Servicezentrum nach Schlieren. Ende 2019 beziehen 600 Mitarbeitende aus der Administration zudem ein neues Bürogebäude in Stettbach.

Ab 2020 wird ein Grossteil des ambulanten Geschäfts an den Standort USZ Flughafen im neuen Gebäudekomplex «The Circle» angesiedelt. Dort will das USZ für Passagiere, Besucher, Pendler und Mitarbeitende ambulante Leistungen anbieten. Ergänzend steht eine Permanence als Anlaufstelle bei dringlichen Gesundheitsproblemen zur Verfügung. (sep/sda)

Erstellt: 10.01.2019, 15:00 Uhr

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