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Luzi Stamm nimmt eine Million Euro Falschgeld ins Parlament

Der SVP-Nationalrat erklärt, der Koffer voller Falschgeld gehöre einem Klienten. Erst gestern sorgte er für Aufruhr, als er Kokain dabei hatte.

Erst Kokain, jetzt Falschgeld: Luzi Stamm sorgt im Parlament für Aufsehen. (Archiv)
Erst Kokain, jetzt Falschgeld: Luzi Stamm sorgt im Parlament für Aufsehen. (Archiv)
Peter Klaunzer, Keystone

Der Aargauer Nationalrat Luzi Stamm (SVP) hat während der Wintersession in einem Koffer eine Million Euro Falschgeld mit in die Wandelhalle des Parlaments genommen. Das Falschgeld gehörte gemäss Stamm einem Klienten.

Weil Session gewesen sei, habe er den Koffer in Bern dabei gehabt, sagte Stamm am Freitag dem Regionalsender Tele M1. Das Geld habe er sofort von Spezialisten begutachten lassen. Wegen des Anwaltsgeheimnisses könne er nicht mehr sagen, hielt der 66-jährige Rechtsanwalt aus Baden AG fest.

Kokain auf der Strasse gekauft

Bereits Anfang Woche hatte Stamm Aufsehen erregt. Er kaufte am Dienstagabend in Bern auf der Strasse für mehr als 40 Franken ein Gramm Kokain. Er nahm das Kokain zunächst mit ins Parlament. Am nächsten Morgen meldete sich Stamm bei der Berner Kantonspolizei.

Stamm ist seit 1991 Mitglied des Nationalrats. Er war zuerst auf der Liste der FDP gewählt worden, wechselte später in die SVP. Wegen der Altersregelung ist Stamm nicht mehr auf der offiziellen Aargauer SVP-Liste für die nationalen Wahlen am 20. Oktober.

SDA/sep

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