Zum Hauptinhalt springen

Tabaklobby: Sponsoring war «politische Dummheit»

Nach der Philip-Morris-Affäre entscheidet der Ständerat heute über das Tabakgesetz. Die Industrie befürchtet Einschränkungen bei der Werbung.

Für die Tabaklobby könnte sich das geplante Sponsoring der Weltausstellung als Bumerang erweisen. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)
Für die Tabaklobby könnte sich das geplante Sponsoring der Weltausstellung als Bumerang erweisen. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Erst zwei Wochen ist es her, seit Aussenminister Ignazio Cassis unter öffentlichem Druck einen millionenschweren Sponsoringvertrag mit dem Tabakmulti Philip Morris widerrufen hat. Jetzt fürchtet die Tabakindustrie, dass diese Geschichte für sie zum Bumerang wird. Denn heute Montag wird die Gesundheitskommission des Ständerats wegweisende Entscheide zum neuen Tabakproduktegesetz fällen. Die Industrie fürchtet sich vor allem vor dem Artikel 18, der Einschränkungen bei der Tabakwerbung vorsieht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.