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«Zu jedem Migranten lieb zu sein, ist kein Konzept»

Toni Stadler, der ehemalige Entwicklungshelfer und Berater von Micheline Calmy-Rey, würde die Entwicklungszusammenarbeit umkrempeln. Sie solle Migration nach Europa vermeiden. Flüchtlinge müssten möglichst in Lagern vor Ort unterkommen.

Toni Stadler zog es dorthin, wo sich humanitäre Katastrophen ereigneten. Heute ist er der Ansicht, dass für Betroffene nicht der gute Wille zählt, sondern das bestmögliche Resultat.
Toni Stadler zog es dorthin, wo sich humanitäre Katastrophen ereigneten. Heute ist er der Ansicht, dass für Betroffene nicht der gute Wille zählt, sondern das bestmögliche Resultat.
Stefan Anderegg

Sie leben als Deutschschweizer in Lausanne. Weshalb?Toni Stadler: Das ergab sich. Ich bin mit einer Amerikanerin verheiratet, die in Hawaii aufwuchs. Da half, dass es am Genfersee einige Palmen gibt. Zudem besuchten unsere Kinder an den verschiedenen Arbeitsorten in Afrika, Amerika und Europa französische Schulen, und ich konnte von Lausanne aus nach Bern pendeln, wo ich zuletzt arbeitete.

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