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Serien-Einbrecher aus Chile schlug 67 Mal zu

Nach langer Ermittlung kann die Polizei einem Chilenen 67 Einbruchdiebstähle nachweisen. Der 26-Jährige erbeutete 600'000 Franken und trieb auch am Zürichsee sein Unwesen.

Der 26-Jährige wurde im November 2017 nach einem Einbruch in Kilchberg verhaftet.
Der 26-Jährige wurde im November 2017 nach einem Einbruch in Kilchberg verhaftet.
Symbolbild/Kapo ZH

Im November des letzten Jahres wollten Fahnder der Kantonspolizei Zürich in Kilchberg in unmittelbarer Tatnähe zu einem kurz zuvor gemeldeten Einbruch einen 26-jährigen Chilenen kontrollieren. Nach kurzer Flucht konnte der junge Mann schliesslich gefasst werden. Wie die Kantonspolizei Zürich heute mitteilt, ergaben die nach der Festnahme eingeleiteten Ermittlungen, dass der junge Mann an mehreren Tatorten von Einbruchdiebstählen DNA-Spuren hinterlassen hatte. Daraufhin wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft See/Oberland in Untersuchungshaft versetzt.

Nach 11 Monaten Arbeit konnten die Ermittler dem Chilenen nun 67 Einbruchdiebstähle in Wohnungen und Häuser nachgewiesen, die er im Zeitraum von April 2014 bis zu seiner Verhaftung im November 2017 in den Bezirken Dielsdorf, Hinwil, Horgen, Meilen, Uster und Zürich verübt hatte. Dabei stahl er Diebesgut in der Höhe von rund 600'000 Franken und verursachte einen Schaden von über 100'000 Franken. Der Chilene ist geständig, wie die Polizei weiter schreibt. Das umfangreiche Ermittlungsverfahren konnte vor Kurzem abgeschlossen werden.

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