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Amnesty spricht von KriegsverbrechenTaliban töten Sicherheitskräfte der Ex-Regierung in Afghanistan

Nach Ansicht von Amnesty International sind die aussergerichtlichen Hinrichtungen der insgesamt 13 Menschen als Kriegsverbrechen einzustufen. (Archivbild)
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Vorfall wird von Amnesty International scharf verurteilt

AFP/sys

9 Kommentare
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    Böhlen

    Als jemand, der sich über Afghanistan nur ein Bild aus Presseberichten und einem guten Buch machen kann, erstaunt mich die Empörung über solche Vorfälle. Wo liegt der Unterschied, dass die Ermordung der ehemaligen Sicherheitsleute durch die Taliban ohne Gerichtsurteile erfolgt ist, statt mit Urteil? Weshalb war die Empörung weniger gross, wenn die ehemaligen Besatzer Zivilisten mit Drohnen umbrachten? Warum erfolgte die Machtübernahme durch die Taliban in diesem enormen Tempo? Wahrscheinlich ist ihr Rückhalt im Volk der Afghanen sehr, sehr gross. Es zeigt auch, dass die Besatzer wenig oder kein Verständnis für das Land, die Menschen dort und ihre Kultur aufbrachten, sondern bloss ihre eigenen Werte implantieren wollten. Stets wurden die Führungsverantwortlichen unzimperlich ausgewechselt, wenn sie den Ansprüchen der Geldgeber nicht oder nicht mehr genügten. Wenn nun AI die Ermordung der Sicherheitleute verurteilt, ist dies zweifellos berechtigt, beinhaltet aber keine Lösungsansätze. Dass in der Schweiz nun die Geflüchteten aus diesem Land bestraft werden, weil sie sich angeblich illegal hier aufhalten empfinde ich als Schande für uns alle, da fällt es schwer, stolz auf unser Land zu sein. Dankbarkeitsgefühle kann man schon zeigen, denn man lebt ja eigentlich nur zufällig hier.