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Transfers trotz Corona-KriseSie holen Spieler und wollen Staatsgelder – geht das zusammen?

Die Clubs der Super League haben trotz der Pandemie auf dem Transfermarkt keine Vollbremsung vollzogen. Das liegt daran, dass niemand das Geschäftsmodell radikal neu gedacht hat.

Keine Transfersumme – aber im monatlichen Unterhalt nicht ganz günstig. Guillaume Hoarau, neuer Stürmer des FC Sion, vor dem Walliser Alpenpanorama.
Keine Transfersumme – aber im monatlichen Unterhalt nicht ganz günstig. Guillaume Hoarau, neuer Stürmer des FC Sion, vor dem Walliser Alpenpanorama.
Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone

In der schwierigen Situation des Schweizer Fussballs sind Widersprüche entstanden. Christian Constantin, der Präsident im FC Sion, klagte im Frühjahr, er verliere jeden Tag 35’000 Franken, wenn die Liga ohne Zuschauer laufe. Roland Heri, der CEO des FC Basel, sagte jüngst, der FCB müsse als Kulturgut der Stadt von den Behörden geschützt und finanziell unterstützt werden.

In Sitten verpflichtete Constantin über den Sommer die Spieler Iapichino, Serey Die, Karlen, Martic, Clemenza, Tosetti und Hoarau. Sie kamen alle ablösefrei, doch sie stehen jetzt auf der Lohnliste. Heri engagierte für den FCB Zhegrova und Cabral, lieh Jorge und Klose aus, verpflichtete Padula und Kasami. Ausser Padula gehören alle zu den Gutverdienenden der Liga.

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