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Kulinarik im Raum WinterthurSie kochen privat für Fremde

Thi My Lien Nguyen (25) vermittelt vietnamesische Esskultur. Joel Pierre Conrad (23) betreibt einen Cateringdienst. Zwei Beispiele, wie man auch in der Pandemie gut essen kann.

Mili’s Supperclub im Nicht-Lockdown. Thi My Lien Nguyen (links) zeigt der Gruppe, wie man Frühlingsrollen nach vietnamesischer Art isst.
Mili’s Supperclub im Nicht-Lockdown. Thi My Lien Nguyen (links) zeigt der Gruppe, wie man Frühlingsrollen nach vietnamesischer Art isst.
Foto: PD

Thi My Lien Nguyen (25) hat letztes Jahr den Verein Mili’s Supperclub gegründet. Sie bekocht ihre Gäste auf Vietnamesisch. Bei einem Drei- bis Viergangmenü, zum Beispiel Frühlingsrollen, ein Reisgericht und eine Avocadoglace, erzählt sie ihnen, welche Bedeutung das servierte Essen für sie, ihre Familie, aber auch für die vietnamesische Gemeinschaft in der Fremde hat. «Ich betrachte mein Projekt als ein Kultur- und Vermittlungsangebot und wünsche mir natürlich, dass es sich finanziell selbst tragen kann», sagt die 25-Jährige, die an der Hochschule Luzern Design und Kunst studiert hat. Dabei kommt den Gerichten aus ihrem Elternhaus und von ihren Grossmüttern eine besondere Bedeutung zu. «Diese Speisen verbinde ich mit Liebe und Fürsorglichkeit.»

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