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Analyse zum Verhältnis USA - IsraelSie sind in Abneigung verbunden

US-Präsident Joe Biden lässt Israels Premierminister Benjamin Netanyahu schmoren, weil dieser ein enges Verhältnis zu Trump pflegte. Aber nicht nur deswegen.

Treffen von Joe Biden und Benjamin Netanyahu: Biden als Vizepräsident 2010 zu Besuch in Jerusalem. Das Treffen war Teil der wiedergestarteten Friedensgespräche.
Treffen von Joe Biden und Benjamin Netanyahu: Biden als Vizepräsident 2010 zu Besuch in Jerusalem. Das Treffen war Teil der wiedergestarteten Friedensgespräche.
Foto: Baz Ratner-Pool (Getty Images)

Für Israels Premierminister Benjamin Netanyahu ist es die Höchststrafe, ignoriert zu werden. Er, der sich rühmte, nicht nur eine besondere persönliche Beziehung zu Donald Trump zu haben, sondern dem US-Präsidenten auch die Agenda diktieren zu können, muss warten: auf einen Anruf, auf eine Erwähnung, auf irgendetwas. Drei Monate sind seit der US-Präsidentschaftswahl vergangen, fast vier Wochen seit dem Amtsantritt Bidens. Die Liste der Staats- und Regierungschefs, die aus dem Weissen Haus einen Anruf bekamen, wird jeden Tag länger und länger – und damit die Demütigung Netanyahus grösser.

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