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Coronavirus-Ansteckungen in InnenräumenSind Aerosole die Treiber hinter den steigenden Fallzahlen?

Der Bund hält Infektionen durch Schwebeteilchen für vernachlässigbar. Aerosol-Forscher finden dies riskant. Beide Seiten haben gute Argumente.

Maskentragen in Innenräumen: Laut BAG schützt dies nicht besonders vor Aerosol-Ansteckungen, sondern vor allem vor Tröpfcheninfektionen.
Maskentragen in Innenräumen: Laut BAG schützt dies nicht besonders vor Aerosol-Ansteckungen, sondern vor allem vor Tröpfcheninfektionen.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone)

Das Schutzkonzept war durchdacht, mit hohen Lüftungsraten, Abständen, getrennten Bereichen, Masken. Nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Doch weil die Kantine geschlossen war, traf sich die achtköpfige Technikertruppe halt im nicht dafür vorgesehenen, kleinen Pausenraum zum Take-away-Mittagessen. Mit Maske lässt sich schlecht essen, und natürlich unterhält man sich. Einer der acht Männer war zwar asymptomatisch, trug jedoch eine besonders grosse Zahl von Sars-CoV-2-Erregern in sich. So viele, wie man es unter hundert Infizierten nur bei ein paar wenigen findet. Alle steckten sich an, die ganze Equipe fiel aus.

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