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Corona-Massnahmen im VergleichSogar auf Stufe Rot ist die Schweiz weniger streng als andere Länder

Mit einem dreistufigen Notfallplan will der Bundesrat auf die prekäre Corona-Situation reagieren. Doch die Einschränkungen wären im internationalen Vergleich immer noch lax.

Gesundheitsminister Alain Berset beim Besuch der Fachhochschule Haute Ecole Arc Sante in Neuenburg, wo angehende Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger mit Puppen üben. (16. Dezember 2020).
Gesundheitsminister Alain Berset beim Besuch der Fachhochschule Haute Ecole Arc Sante in Neuenburg, wo angehende Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger mit Puppen üben. (16. Dezember 2020).
Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Am Freitag entscheidet der Bundesrat, ob er Verschärfungsmassnahmen ergreift. Der Druck auf die Landesregierung wächst, weil die Corona-Fallzahlen steigen und das Ansteckungsrisiko an den Festtagen nochmals zunimmt. Gesundheitsminister Alain Berset hat den Kantonen drei Massnahmenpakete vorgeschlagen, wie aus dem Verordnungsentwurf hervorgeht, der dieser Redaktion vorliegt.

Je nach Entwicklung sieht der Bundesrat einen milderen oder schärferen Lockdown vor – doch ein Vergleich zeigt, dass die Schweiz sogar mit der Maximalvariante noch weniger streng wäre als viele andere Länder. Die ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF hat für uns berechnet, wie sich der sogenannte Stringency-Wert der Schweiz durch die drei Massnahmenpakete verändern würde.

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