Solche Prediger brauchen wir nicht

Ein Imam befürwortet das Schlagen von Ehefrauen und hat das Asylsystem aufs Gröbste missbraucht. Darum sollte er nicht in diesem Land leben dürfen.

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Unter den knapp 300 Moscheen in der Schweiz gibt es einige wenige, die immer wieder durch Negativschlagzeilen auffallen. Gebetsmühlenhaft wiederholen die zuständigen Sicherheitskräfte dann, dass sie leider nicht über den Inhalt der Freitagspredigten in den Gotteshäusern informiert seien – getreu dem Motto: Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.

In der berechtigten Kritik, die sich an einige wenige radikale Imame und nicht an die Muslime oder gegen den Islam im Allgemeinen richtet, sehen manche muslimische Vereinigungen und Schweizer ­Politiker Islamophobie und Hetze. Wer mit solchen «Argumenten» ins Feld zieht, muss sich dann auch nicht mit den einzelnen Kritikpunkten auseinandersetzen.

Dass es der irakische Imam Abdulrahman O. in der Moschee von Kriens rechtfertigt, wenn Ehemänner ihre Frauen zu «Erziehungszwecken» notfalls mit leichten Schlägen züchtigen, geht aber gar nicht. Seine Behauptung, die Scharia gelte auch für Nicht-Muslime, ist zudem ein Schlag ins Gesicht des demokratischen Rechtsstaats. So jemand verdient es nicht, in der Schweiz leben zu dürfen.

Der Mann beantragte 2007 Asyl und erzählte den Migrationsbehörden, er werde im Irak von Milizen an Leib und Leben bedroht. Das hinderte ihn aber nicht daran, sich zweimal von den irakischen Behörden einen neuen Reisepass ausstellen zu lassen und via Türkei in sein Heimatland zurückzureisen. Wer das Gastrecht auf diese Weise verhöhnt, kann sich nicht ernsthaft darauf berufen, ihm drohe im Irak Ungemach.

Parallel zu seinem Aufenthalt als vorläufig Aufgenommener ­beantragte der Imam in Schweden Asyl. Dabei benützte er einen falschen Namen und gab sich als Syrer aus, weil er sich damit bessere Chancen erhoffte. Auch das sollte eigentlich ein Grund sein, diesen Mann so schnell als möglich loszuwerden.



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Erstellt: 06.10.2019, 09:20 Uhr

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