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Stadtratswahlen in WinterthurSP-Basis spricht sich für Katrin Cometta aus

Katrin Cometta, die GLP-Kandidatin für die Ersatzwahl, darf nun auch auf die Unterstützung der SP-Basis zählen.

SDA/pst

1 Kommentar
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    Hans Wild

    Werden SP und Grüne zu Gehilfen des Neoliberalismus?

    Die Verpackung der glp-Kandidatin Cometta scheint ja sehr gut zu sein. Ein bisschen für Frauen einstehen, ein bisschen für Flüchtlinge, ein bisschen für Queers und ein bisschen grün. Da geht das Herz jedes und jeder Linken auf.

    Aber halt. Mag diese Fassade auch noch so schön erscheinen, ist die glp nichts desto trotz eine durch und durch neoliberale Partei. Sie war führend im extremen Sparkurs der letzten Jahre, hat ein soziales Projekt nach dem anderen abgeschmettert. Nicht ohne Grund wird die glp-Kandidatur auch von der SVP umworben.

    Die glp steht wie keine andere Partei für einen gesellschaftlichen Liberalismus, den man sich leisten können muss. Eine höhere Anerkennung von Care-Arbeit? Safe Spaces für queere Menschen schaffen? Eine grüner Lebenswandel, den sich auch Geringverdienende leisten können? Nicht mit der glp. Dafür setzt man sich für die Aufwertung der Stadt und somit der Verdrängung von armen Menschen ein. Für tiefe Steuern, die dann wieder bei den städtischen Angestellten und Sozialhilfebzüger eingespart werden.

    Das SP und Grüne keine eigene Kandidatur lancieren möchten, um den FDP-Mann zu verhindern, ist sicher verständlich. Dieser riesige Support von Seiten der Parteiführungen von Grüne und SP für die glp-Kandidatin stösst jedoch etwas sauer auf. Man unterstützt hier immer noch die Kandidatin einer Partei, die die unteren Schichten mit Füssen tritt. Etwas mehr Zurückhaltung sollte hier angebracht sein.