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Anwalt von Platini weist Vorwurf der Bilanzfälschung zurück

Ein Anwalt von Michel Platini weist den Vorwurf zurück, der gesperrte UEFA-Präsident sei an einer "Bilanzfälschung" bei der FIFA beteiligt gewesen.

"Es ist ohne Zweifel, dass es nicht Michel Platini zukam, sich persönlich von der Erfassung seiner Forderung in den Büchern der FIFA zu überzeugen", sagte Thibaud d'Alès der französischen Nachrichtenagentur AFP. "Michel Platini war niemals Mitglied der Finanzkommission oder der Prüfungskommission, die als einzige damit beauftragt sind, sich der Konformität und Verlässlichkeit der Bücher zu vergewissern." Chef-Aufseher Demonico Scala hatte zuvor als erster FIFA-Insider offen den gesperrten Präsidenten Joseph Blatter kritisiert und kriminelle Energie in der Zahlung an Platini gesehen. Dass der Betrag von der vermeintlichen Verabredung 2002 bis zur Auszahlung neun Jahre später nie in den Büchern der FIFA aufgetaucht sei, "ist eine schwere Unterlassung. Beide waren Mitglieder der FIFA-Exekutive und haben wissentlich jedes Jahr Finanzberichte bestätigt, die um zwei Millionen Schweizer Franken falsch waren", sagte Scala der "Financial Times". "Das könnte als Bilanzfälschung angesehen werden." Platinis Rechnung über zwei Millionen Schweizer Franken sei von der FIFA-Finanzdirektion erfasst worden, deren Bücher von Rechnungsprüfern geprüft worden seien, entgegnete d'Alès.

SDA

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