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1,7 Millionen Verlust: ZSC kommt mit blauem Auge davon

Der Meister von 2017 verpasste in der vergangenen Saison das Playoff. Das senkte die Einnahmen – und die Personalkosten.

1. ZugAlles für den Meistertitel getanNur zwei EVZ-Spieler im letztjährigen Kader waren schon Schweizer Meister – zu wenig Erfahrung, um im Final den SC Bern zu stürzen. Das soll nun ändern: Mit Goalie Genoni (im Bild) und Stürmer Hofmann hat Zug zwei der begehrtesten Spieler der Liga mit langfristigen Verträgen verpflichtet, dazu etliche andere starke Cracks – die Kampfansage an die Konkurrenz hätte nicht dezidierter ausfallen können. Nach zwei Finalniederlagen in den letzten drei Spielzeiten ist die Zielsetzung klar: der Meistertitel. (mke)Goalie: * * * * * * Abwehr: * * * * *  Sturm: * * * * * * Mix: * * * * *
1. ZugAlles für den Meistertitel getanNur zwei EVZ-Spieler im letztjährigen Kader waren schon Schweizer Meister – zu wenig Erfahrung, um im Final den SC Bern zu stürzen. Das soll nun ändern: Mit Goalie Genoni (im Bild) und Stürmer Hofmann hat Zug zwei der begehrtesten Spieler der Liga mit langfristigen Verträgen verpflichtet, dazu etliche andere starke Cracks – die Kampfansage an die Konkurrenz hätte nicht dezidierter ausfallen können. Nach zwei Finalniederlagen in den letzten drei Spielzeiten ist die Zielsetzung klar: der Meistertitel. (mke)Goalie: * * * * * * Abwehr: * * * * * Sturm: * * * * * * Mix: * * * * *
Claudio Thoma/freshfocus
2. LausanneDen Geldhahn aufgedrehtWie die brandneue Arena, so die Mannschaft: Die Waadtländer haben das Budget noch einmal erhöht und greifen nach dem Titel. Im Tor soll der 3-malige Playoff-Finalist Tobias Stephan das Team von Trainer ­Ville Peltonen ebenso verstärken wie im Sturm Cody Almond (im Bild) und der frühere NHL-Stürmer Josh ­Jooris, der dritte Lizenzschweizer des LHC. Angesichts des finanziellen Einsatzes des amerikanischen ­Besitzers wäre schon das Verpassen des Playoff-Finals eine Enttäuschung. (phm)Goalie:  * * * * * Abwehr: * * * * *  Sturm: * * * * * Mix: * * * * *
2. LausanneDen Geldhahn aufgedrehtWie die brandneue Arena, so die Mannschaft: Die Waadtländer haben das Budget noch einmal erhöht und greifen nach dem Titel. Im Tor soll der 3-malige Playoff-Finalist Tobias Stephan das Team von Trainer ­Ville Peltonen ebenso verstärken wie im Sturm Cody Almond (im Bild) und der frühere NHL-Stürmer Josh ­Jooris, der dritte Lizenzschweizer des LHC. Angesichts des finanziellen Einsatzes des amerikanischen ­Besitzers wäre schon das Verpassen des Playoff-Finals eine Enttäuschung. (phm)Goalie: * * * * * Abwehr: * * * * * Sturm: * * * * * Mix: * * * * *
Pascal Muller/freshfocus
12. LakersDer Schönspieler und das BiestNach der zweitschlechtesten Qualifikation seit Einführung der 3-Punkte-Regel (nur Basel schaffte 2007 weniger als 32 Punkte) geben sich die Lakers ein neues Gesicht. Genauer: zwei. Eines ist Schönspieler Roman Cervenka, der seine Karriere zum Discounttpreis am Obersee fortsetzt. Das andere ist der langjährige ECHL-Vorkämpfer Andrew Rowe, von seinen neuen Kollegen gleich zum Captain gewählt. Zu einer Verbesserung gegenüber 2018/19 wird das reichen. Für mehr als Rang 12 eher nicht. (phm)Goalie: * * * * * Abwehr: * *  Sturm: * * Mix: * * * *
12. LakersDer Schönspieler und das BiestNach der zweitschlechtesten Qualifikation seit Einführung der 3-Punkte-Regel (nur Basel schaffte 2007 weniger als 32 Punkte) geben sich die Lakers ein neues Gesicht. Genauer: zwei. Eines ist Schönspieler Roman Cervenka, der seine Karriere zum Discounttpreis am Obersee fortsetzt. Das andere ist der langjährige ECHL-Vorkämpfer Andrew Rowe, von seinen neuen Kollegen gleich zum Captain gewählt. Zu einer Verbesserung gegenüber 2018/19 wird das reichen. Für mehr als Rang 12 eher nicht. (phm)Goalie: * * * * * Abwehr: * * Sturm: * * Mix: * * * *
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Auf dem Eis bekamen die Zürcher im vergangenen Winter die Quittung für ihre Unzulänglichkeiten, verpassten sie als erst zweiter Meister neben dem SC Bern (2014) in der Folgesaison das Playoff. Finanziell haben sich die Konsequenzen aber im Rahmen gehalten. Hatten sie in der Meistersaison einen Jahresverlust von 1,31 Millionen Franken gemacht, so waren es diesmal 1,733 Millionen – also nur gut 400000 Franken mehr. Dies gab Finanzchef Fritz Eichenberger an der GV bekannt.

Das Ergebnis ist leicht erklärt: Das sportliche Versagen führte nicht nur zu weniger Einnahmen, sondern auch zu weniger Ausgaben. Der Ertrag sank von 18,9 auf 17,4 Millionen Franken um rund 1,5 Millionen. Dafür verringerten sich auch die Personalkosten von 16,7 auf 15,6 Millionen, weil keine Erfolgsprämien fällig wurden und wegen der vielen Verletzungen mehr Taggelder von der Unfallversicherung ausbezahlt wurden.

Kalkuliert hatten die Zürcher mit dem Halbfinal und fünf Playoff-Heimspielen, was ihnen rund 800'000 Franken mehr Einnahmen beschert hätte. ­Dafür fielen aber auch Kosten für den Spielbetrieb und die ­Sicherheit weg. Eine schwarze Null wäre es also auch dann nicht geworden, wenn die Lions erfolgreicher gewesen wären.

Rund 400 Saisonabos weniger

Eichenberger hatte schon im Frühjahr prognostiziert, der Verlust werde sich im Rahmen halten. Vor allem wegen des exzellenten Verkaufs von Saisonkarten: Mit 7834 war ein Höchstwert erreicht worden. Die gravierenden Auswirkungen seien die langfristigen, befürchtete der Finanzchef. Zumindest was diese Saison betrifft, kamen die Zürcher auch da mit einem blauen Auge davon. ­Aktuell sind rund 7300 Saisonabos verkauft, die Lions rechnen damit, dass sie noch auf 7400 bis 7500 kommen – je nach Saisonstart.

Dank frischen Kapitals von sechs Millionen Franken haben die Zürcher inzwischen wieder eine solide Eigenkapitaldecke von 9,5 Millionen. Drei Saisons spielen sie noch im Hallenstadion, ehe sie auf 2022 in die Swiss Life Arena einziehen und dort mindestens eine ausgeglichene Rechnung anstreben. Die Bauarbeiten in Altstetten sind bereits in vollem Gange. Und auch auf der Geschäftsstelle fliessen zahlreiche Arbeitsstunden ins neue Stadion. Es ist eine Investition in die Zukunft.

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