Eishockey

Der EHCW braucht Selbstvertrauen

Der EHC Winterthur schliesst diese Woche die Qualifikation der Swiss League ab: Mit einem Heimspiel am Dienstag gegen Olten und einem Auswärtsmatch am Samstag in Langenthal.

Zweikampfhärte wie hier von Mark Lazarevs vorgeführt zeichnete den EHCW beim Startsieg gegen Olten aus.

Zweikampfhärte wie hier von Mark Lazarevs vorgeführt zeichnete den EHCW beim Startsieg gegen Olten aus. Bild: Madeleine Schoder

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Zwei Spiele stehen für den EHC Winterthur diese Woche noch an in einer Qualifikation, von der man schon lange weiss: Sie ist dem Team missglückt wie keine andere in den vier Jahren in der Swiss League vorher. Im Heimspiel am Dienstag (19.45) gegen Olten und am Samstag in Langenthal gehts für Misko Antisin und seine Mannschaft darum, sich so gut zu finden, dass man mit etwas Selbstvertrauen in die Platzierungsrunde steigen kann.

Dort muss der EHCW dann mit allen Mitteln vermeiden, dass er vom vier Punkte zurückliegenden Biasca noch in die Ligaqualifikation verwiesen zu werden. Dazu wäre vorteilhaft, wenn die Winterthurer den Abstand nach hinten schon diese Woche etwas vergrössern könnten. Wer die vorangegangenen 42 Runden anschaut, der wird freilich zum Schluss kommen, dass das eher unwahrscheinlich ist. Denn gegen Top-7-Klubs hat der EHCW nur zwei Partien gewonnen, gegen Thurgau und gegen … Olten. Das war in den Runden 1 und 3. Im Dezember ist noch ein Punkt gegen Thurgau dazu gekommen.

Man fragt sich bis heute, wo die Kampfkraft, die Zweikampfhärte und die gradlinige Spielweise der Winterthurer geblieben ist, die sie in jenen Spielen der Anfangsphase der Saison gezeigt haben. All das ist entschwunden und auch nach dem Trainerwechsel nur ab und zu mal wieder aufgetaucht. Zum Beispiel beim wichtigen 7:1-Sieg Ende Januar in Biasca. Ein paar Tage später beim Auftritt in der Zuger Trainingshalle war der EHCW schon wieder im alten Trott und verlor gegen die verstärkte Academy 4:6.

Bereit für ein Spitzenteam?

Beim EHCW hat man die Nationalteampause genutzt für harte Trainings einerseits, aber auch dafür, das Team noch enger zusammen zu schweissen. Gegen Olten wird es besonders gefordert sein. «Wir müssen bereit sein für ein Spitzenteam», sagt Antisin. «Wenn wir in der Defensive einfach spielen, haben wir eine Chance», glaubt er. Was nicht funktioniere, sei «fancy hockey»: Schönspielerei eben.

Man kann davon ausgehen, das Olten das auch gar nicht erlauben wird. Die Solothurner liegen auf Platz drei, zwei Punkte hinter dem Zweiten Ajoie. Den Anschluss an den klaren Leader Kloten hat die Mannschaft des unkonventionellen Trainers Fredrik Söderström mit Niederlagen gegen Thurgau, Kloten und die GCK Lions in den Spielen vor der Pause verloren. Dem vorangegangen war eine Serie mit sieben Siegen. Deshalb ist Platz 2 noch möglich.

Erstellt: 10.02.2020, 16:05 Uhr

Swiss League

EHCW - EHC Olten. Dienstag, 11. Februar, 19.45 Uhr, Zielbau-Arena.

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