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Der EHCW setzt ein Ausrufezeichen

Mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) gegen Ajoie ist dem EHCW nach zehn Niederlagen in Serie ein Sieg gelungen, mit dem man gegen den Topteam der Swiss League nicht rechnen konnte. Ganz unerwartet kommt er aber nicht.

Endlich konnten sich die Winterthurer wieder einmal feiern lassen: Das 4:1 gegen Ajoie war erst der zweite Heimsieg.
Endlich konnten sich die Winterthurer wieder einmal feiern lassen: Das 4:1 gegen Ajoie war erst der zweite Heimsieg.
Madeleine Schoder

Das Resultat und die Art und Weise, wie es entstanden ist, sehen ganz nach einem diskussionslosen Sieg des EHCW aus. Das war es auch, wenn man den Spielverlauf nüchtern betrachtet. Denn die Winterthurern verdienten sich den Erfolg mit einer engagierten Leistung gegen eine Mannschaft, die phasenweise pomadig wirkte. Diskussionsbedarf aber gab es nach so einem Erfolg aber sehr wohl für eine Mannschaft wie die Winterthurer, die vorher zehnmal in Folge verloren hatte. Zumal der Sieg zustande gekommen ist gegen eine Mannschaft aus den Top 5. Die verlieren in dieser Saison nur ganz selten gegen ein Team vom Rest der Liga und auch deshalb wars ein grosses Ausrufezeichen, das der EHCW setzte. Und deshalb sprach sein Trainer Michel Zeiter von «Big Points», die sein Team geholt hatte. «Ich bin stolz auf die Mannschaft, denn sie hat ein tolles Spiel gezeigt.» Eine deutliche Verbesserung habe sich schon gegen die EVZ Academy und gegen Visp abgezeichnet. «Obwohl wir diese Spiele verloren haben, sind wir dran geblieben, bis es jetzt geklappt hat. Dass uns das ausgerechnet gegen Ajoie gelungen ist, macht es doppelt schön.» Gegen Ajoie hat der EHCW ja mehrmals deftige Niederlagen hinnehmen müssen, zuletzt ein 0:7 im Oktober in Pruntrut.

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