Eishockey

Der EHCW steigt in die letzte Woche der Saison

Mit Heimspielen am Dienstag gegen Thurgau und am Sonntag gegen Kloten geht die Qualifikation zu Ende.

Nochmals jubeln möchte der EHCW gegen Thurgau.

Nochmals jubeln möchte der EHCW gegen Thurgau. Bild: Nathalie Guinand

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Längst ist klar: Um die Playoff-Teilnahme kann der EHC Winterthur auch diesmal nicht bis zum Schluss der Qualifikation kämpfen. Rang 8 machen diese Woche die GCK Lions und die EVZ Academy unter sich aus. Da können die Winterthurer keinen Einfluss mehr nehmen. Wohl aber auf die Verteilung der Plätze hinter Leader Ajoie. Da sind Olten, La Chaux-de-Fonds und Kloten nur durch drei Punkte getrennt. Es kann sehr wohl eine Rolle spielen, gegen wen man im Playoff-Viertelfinal zu spielen hat oder, falls der Halbfinal erreicht wird, ob der mit einem Heimspiel begonnen werden kann. Am Freitag ist der EHCW beim Tabellenzweiten Olten zu Gast, am Sonntag kommt der viertplatzierte EHC Kloten nach Winterthur. Gegen beide Teams haben die Winterthurer diese Saison schon gewonnen.

Zunächst aber müssen sie sich mit dem HC Thurgau auseinandersetzen, der am Dienstag um 20 Uhr in der Zielbau-Arena antritt. Gegen Thurgau hat der EHCW diese Saison ebenfalls schon mal gewonnen. Aber seit jenem 4:2 in der ersten Runde auch bereits vier Mal verloren. Zuviele Niederlagen gegen Thurgau sind einer der Gründe dafür, dass der EHCW nicht näher am Playoff-Strich ist.

Die Thurgauer verfügen zwar auch diese Saison über ein besseres Kader als die Winterthurer. Sie müssen sich um die Playoff-Qualifikation schon lange keine Sorgen mehr machen. Aber sie werden die Qualifikation auf Rang 7 abschliessen, ohne Chance, noch weiter nach vorne zu rücken. Letzte Saison war das Team von Stefan Mair Sechster, nur zwei Punkte hinter dem Dritten Olten. Nun ist es also wieder ein bisschen auf dem Boden der Realität gelandet. Das bedeutet: Es ist ein sicherer Playoff-Kandidat, aber auch klar ein Team der zweiten Tabellenhälfte. Da wirkt eben der missratene Saisonstart mit nur zwei Siegen in den ersten zehn Spielen nach. In den letzten paar Wochen wurden auch keine grossen Stricke mehr zerrissen – aber die Farmteams wurden alle geschlagen.

«Nochmals ein Challenge»

EHCW-Trainer Michel Zeiter sieht die letzte Woche der Saison für sein Team so: «Es ist nochmals ein Challenge für uns. Wir spielen gegen drei gute Mannschaften. Unser Ziel ist es, so weiterzumachen wie in den letzten zwölf Spielen. Denn die waren alle gut.» In der Statistik sähe es natürlich auch besser aus, wenn noch ein paar Punkte dazu kämen. Denn bei 0,71 Zählern im Schnitt steht Zeiters Team im Moment. Am Ende der letzten Saison lautete diese Zahl 0,74. Wichtiger aber ist es, die Aufwärtstendenz der letzten Wochen zu bestätigen. In zweierlei Hinsicht. Zum einen muss der EHCW eine attraktive Adresse für Spieler bleiben, die sich weiterentwickeln wollen. Zum anderen gilt es, Werbung zu machen für die kommende Saison, auch im eigenen Anhang.

Verzichten muss Zeiter wie schon in den Partien vor der Nationalmannschaftspause auf die Verteidiger Mike Küng und Silvio Schmutz sowie auf Stürmer Kevin Bozon. Ausserdem wird Jungverteidiger Joel Sigg diese Woche im Playoff-Viertelfinal der Winterthurer Elite-B-Junioren gegen Bülach eingesetzt. Es stehen also nur sechs Verteidiger zur Verfügung. (uk)

EHCW - HC Thurgau. Zielbau-Arena, 20 Uhr. (Der Landbote)

Erstellt: 11.02.2019, 20:39 Uhr

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