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Die Ansprüche herunterschrauben

In der Swiss League ist exakt die Hälfte der Qualifikation gespielt und dem EHC Winterthur droht ein Platz im Playoff bereits jetzt zu entschwinden. Die Ziele wurden nicht zu hoch gesteckt. Aber die Erwartungen waren zu gross und manche Ansprüche sind nicht gerechtfertigt.

Einiges lief beim EHCW bisher nicht nach Plan: Wichtige Spieler fielen lange aus oder es ging auch mal eine Scheibe zu Bruch wie im Match gegen Visp.
Einiges lief beim EHCW bisher nicht nach Plan: Wichtige Spieler fielen lange aus oder es ging auch mal eine Scheibe zu Bruch wie im Match gegen Visp.
Madeleine Schoder

Rang 10 und bereits 11 Punkte Rückstand auf Playoff-Platz 8,den die EVZ Academy belegt: Bei Halbzeit der Qualifikation ist das eine Zwischenbilanz, die beim EHCW niemand gerne liest. Dabei war die Hoffnung vor der Saison gross, diesmal um die Playoffs mitspielen zu können, zumal ja auch das Budget erhöht worden war. Die nackten Zahlen aber zeigen: Im Vergleich zur letzten Saison ist kaum etwas besser geworden. Der EHCW schiesst noch weniger Tore, dafür kriegt er auch ein bisschen weniger, im Schnitt holt er etwa gleich viele respektive gleich wenige Punkte: 0,7 pro Spiel waren es letzte Saison, 0,6 sind es im Moment. Zum Vergleich: Die EVZ Academy erreichte das Playoff letzte Saison mit 1,3 Punkten pro Match.Um die Zahlenspiele abzuschliessen noch dies: Der EHCW ist im Powerplay das siebtbeste Team der Liga, das achtbeste im im Penaltykilling. Wobei zum Unterzahlspiel anzufügen ist: Alle 19 Gegentore kassierte er in den ersten elf Spielen. Seither ist er in dieser Disziplin makellos, was für ein Team der hinteren Tabellenhälfte eine ziemlich erstaunliche Serie ist. «Sie zeigt, wie gut die Mannschaft verteidigt und wie sie kämpft», sagt Trainer und Sportchef Michel Zeiter. Sie beweist auch, dass der EHCW diszipliniert arbeitet.

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