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Diese Teams teilen das ZSC-Schicksal

Ähnlich knapp wie die Lions haben schon andere Topmannschaften den Playoff-Einzug verpasst. Die Liste ist lang.

Saison 2018/19:Die ZSC Lions (vorne Roger Karrer) verpassen – nach dem 2:3 verlorenen Direktduell mit Servette in Genf – den Playoff-Einzug um lediglich einen Punkt.
Saison 2018/19:Die ZSC Lions (vorne Roger Karrer) verpassen – nach dem 2:3 verlorenen Direktduell mit Servette in Genf – den Playoff-Einzug um lediglich einen Punkt.
Freshfocus/Pascal Müller, Keystone
Saison 2017/18:Als Tabellenletzter und mit 24 Punkten Rückstand auf Servette (Rang 8) beendet der EHC Kloten (im Bild Goalie Luca Boltshauser und Denis Hollenstein) die Qualifikation. Anfang April übernimmt André Rötheli das Team anstelle von Headcoach Kevin Schläpfer. Er kann den Fall der Zürcher Unterländer aber auch nicht stoppen. Der fünffache Meister verliert in der Ligaqualifikation das entscheidende 7. Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers 1:2 nach Verlängerung und steigt in die Swiss League ab.
Saison 2017/18:Als Tabellenletzter und mit 24 Punkten Rückstand auf Servette (Rang 8) beendet der EHC Kloten (im Bild Goalie Luca Boltshauser und Denis Hollenstein) die Qualifikation. Anfang April übernimmt André Rötheli das Team anstelle von Headcoach Kevin Schläpfer. Er kann den Fall der Zürcher Unterländer aber auch nicht stoppen. Der fünffache Meister verliert in der Ligaqualifikation das entscheidende 7. Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers 1:2 nach Verlängerung und steigt in die Swiss League ab.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Saison 2016/17:Mit 8 Punkten Rückstand auf Biel muss Kloten als Tabellenneunter in die Platzierungsrunde. Die Mannschaft kann unter Cheftrainer Pekka Tirkkonen dann allerdings den Gang ins Playout mit 8 Zählern Vorsprung auf Gottéron abwenden.
Saison 2016/17:Mit 8 Punkten Rückstand auf Biel muss Kloten als Tabellenneunter in die Platzierungsrunde. Die Mannschaft kann unter Cheftrainer Pekka Tirkkonen dann allerdings den Gang ins Playout mit 8 Zählern Vorsprung auf Gottéron abwenden.
Patrick B. Krämer, Keystone
Saison 2015/16:Der SC Bern liegt am Ende der Qualifikation dank besserer Direktbegegnungen vor dem punktgleichen (je 67) Lausanne auf Rang 8. Ambri-Piotta weist nur einen Zähler Rückstand auf die Berner und Waadtländer auf. Die Berner setzen danach angeführt von Trainer Lars Leuenberger (im Bild rechts aussen) zum Höhenflug an. Sie schalten im Viertelfinal die ZSC Lions mit 4:0-Siegen aus, ziehen mit einem 4:1 in der Serie gegen Davos in den Final ein und verlieren in jener Serie auch nur einmal gegen Lugano. Diese Leistung wird mit dem Meistertitel belohnt.
Saison 2015/16:Der SC Bern liegt am Ende der Qualifikation dank besserer Direktbegegnungen vor dem punktgleichen (je 67) Lausanne auf Rang 8. Ambri-Piotta weist nur einen Zähler Rückstand auf die Berner und Waadtländer auf. Die Berner setzen danach angeführt von Trainer Lars Leuenberger (im Bild rechts aussen) zum Höhenflug an. Sie schalten im Viertelfinal die ZSC Lions mit 4:0-Siegen aus, ziehen mit einem 4:1 in der Serie gegen Davos in den Final ein und verlieren in jener Serie auch nur einmal gegen Lugano. Diese Leistung wird mit dem Meistertitel belohnt.
Gabriele Putzu, Keystone
Saison 2014/15:Punktgleich mit dem neuntplatzierten Gottéron (je 59) verfehlt Kloten um 7 Zähler (wieder auf Biel) das Playoff. Zuerst trainiert Felix Hollenstein das Team, danach steht Sean Simpson (l.) an der Bande. In der Zwischenrunde können die Flyers das Playout abwenden.
Saison 2014/15:Punktgleich mit dem neuntplatzierten Gottéron (je 59) verfehlt Kloten um 7 Zähler (wieder auf Biel) das Playoff. Zuerst trainiert Felix Hollenstein das Team, danach steht Sean Simpson (l.) an der Bande. In der Zwischenrunde können die Flyers das Playout abwenden.
Patrick B. Krämer, Keystone
Saison 2013/14:Der Titelverteidiger qualifiziert sich nicht fürs Playoff. Den ZSC Lions ergeht es fünf Jahre später (2019) gleich, mit dem Unterschied, dass dem SC Bern damals 4 Punkte auf Lausanne fehlten. Die Mutzen starten mit Antti Törmänen in die Saison und ersetzen den Meistertrainer im Verlauf der Qualifikation dann durch Guy Boucher (Bildmitte).
Saison 2013/14:Der Titelverteidiger qualifiziert sich nicht fürs Playoff. Den ZSC Lions ergeht es fünf Jahre später (2019) gleich, mit dem Unterschied, dass dem SC Bern damals 4 Punkte auf Lausanne fehlten. Die Mutzen starten mit Antti Törmänen in die Saison und ersetzen den Meistertrainer im Verlauf der Qualifikation dann durch Guy Boucher (Bildmitte).
Lukas Lehmann, Keystone
In der selben Spielzeit schafft auch der EV Zug den Sprung unter die acht besten Teams nicht. 8 Punkte mehr hätte Coach Doug Shedden mit den Zentralschweizern fürs Playoff benötigt.
In der selben Spielzeit schafft auch der EV Zug den Sprung unter die acht besten Teams nicht. 8 Punkte mehr hätte Coach Doug Shedden mit den Zentralschweizern fürs Playoff benötigt.
Steffen Schmidt, Keystone
Saison 2012/13:Wieder hat es die Klotener erwischt. Sie treten die Qualifikation mit Tomas Tamfal, der heute als Assistenz-Coach der Ticino Rockets in der Swiss League tätig ist, an der Bande an. Die dürftigen Resultate zwingen die Clubführung zur Entlassung des Tschechen, dessen Nachfolge Felix Hollenstein (im Bild) antritt.
Saison 2012/13:Wieder hat es die Klotener erwischt. Sie treten die Qualifikation mit Tomas Tamfal, der heute als Assistenz-Coach der Ticino Rockets in der Swiss League tätig ist, an der Bande an. Die dürftigen Resultate zwingen die Clubführung zur Entlassung des Tschechen, dessen Nachfolge Felix Hollenstein (im Bild) antritt.
Patrick B. Krämer, Keystone
Saison 2010/11:Mit Philippe Bozon kommt Lugano in der Qualifikation nicht auf Touren, weshalb Mike McNamara (l.) das Team übernimmt. Der Kanadier kann die Tessiner aber nicht mehr ins Playoff führen, sie müssen mit 9 Punkten Rückstand auf Gottéron (8.) und gar hinter Biel auf Rang 10 in den Playout-Halbfinal. Der heutige Coach Greg Ireland (r.) springt kurzfristig als Helfer ein und realisiert mit 4:0-Siegen in der Serie gegen Rapperswil-Jona den Ligaerhalt.
Saison 2010/11:Mit Philippe Bozon kommt Lugano in der Qualifikation nicht auf Touren, weshalb Mike McNamara (l.) das Team übernimmt. Der Kanadier kann die Tessiner aber nicht mehr ins Playoff führen, sie müssen mit 9 Punkten Rückstand auf Gottéron (8.) und gar hinter Biel auf Rang 10 in den Playout-Halbfinal. Der heutige Coach Greg Ireland (r.) springt kurzfristig als Helfer ein und realisiert mit 4:0-Siegen in der Serie gegen Rapperswil-Jona den Ligaerhalt.
Karl Mathis, Keystone
Saison 2007/08:Eng wird es in der letzten Qualifikationsrunde zwischen den Luganesi und Gottéron, wobei den Tessinern wegen einem fehlenden Punkt die Playoff-Teilnahme verwehrt bleibt. Coach John Slettvoll leidet an der Bande mit.
Saison 2007/08:Eng wird es in der letzten Qualifikationsrunde zwischen den Luganesi und Gottéron, wobei den Tessinern wegen einem fehlenden Punkt die Playoff-Teilnahme verwehrt bleibt. Coach John Slettvoll leidet an der Bande mit.
Peter Klaunzer, Keystone
Saison 2005/06:Hätte der ZSC unter Trainer Juhani Tamminen einen Punkt mehr erarbeitet, wäre die Mannschaft anstelle von Kloten (8.) ins Playoff eingezogen. So klassierten sich die Zürcher sogar noch hinter dem punktgleichen Gottéron als Qualifikations-Zehnte. Im Playout sorgt Interims-Coach Beat Lautenschlager für den Klassenerhalt.
Saison 2005/06:Hätte der ZSC unter Trainer Juhani Tamminen einen Punkt mehr erarbeitet, wäre die Mannschaft anstelle von Kloten (8.) ins Playoff eingezogen. So klassierten sich die Zürcher sogar noch hinter dem punktgleichen Gottéron als Qualifikations-Zehnte. Im Playout sorgt Interims-Coach Beat Lautenschlager für den Klassenerhalt.
Arno Balzarini, Keystone
Saison 2004/05:Andres Eldebrink bringt Kloten nicht ins Playoff. Seine Mannschaft muss sich einen Punkt hinter Bern auf Rang 9 einreihen und dann um den Ligaerhalt kämpfen, der allerdings problemlos realisiert wird.
Saison 2004/05:Andres Eldebrink bringt Kloten nicht ins Playoff. Seine Mannschaft muss sich einen Punkt hinter Bern auf Rang 9 einreihen und dann um den Ligaerhalt kämpfen, der allerdings problemlos realisiert wird.
Edi Engeler, Keystone
Saison 2003/04:Kloten hat wieder Pech, denn trotz Punktgleichheit mit dem EV Zug und mit Gottéron (je 47) ziehen die Zürcher Unterländer unter Trainer Wladimir Jursinow (Bild) den Kürzeren und verpassen einen Playoff-Platz.
Saison 2003/04:Kloten hat wieder Pech, denn trotz Punktgleichheit mit dem EV Zug und mit Gottéron (je 47) ziehen die Zürcher Unterländer unter Trainer Wladimir Jursinow (Bild) den Kürzeren und verpassen einen Playoff-Platz.
René Meier, Keystone
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Für die ZSC Lions und ihre Anhänger mag es weniger als 24 Stunden nach der bitteren 2:3-Niederlage im Direktduell mit Servette nur ein ganz kleiner Trost sein: In den letzten zwei Jahrzehnten blieb die Playoff-Qualifikation mancher Mannschaft, die vor der Saison auf dem Papier zu den besten Acht zählte, verwehrt. In einigen Fällen fehlte nicht einmal ein Punkt, wie Sie oben in der Bildstrecke sehen.

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