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EHCW rennt vergeblich hinterher

1:2 (0:1, 0:1, 0:1), gegen Thurgau – der EHC Winterthur hat sein erstes Spiel der neuen NLB-Saison verloren, obwohl er viel Aufwand betrieben hat.

Den frühen Führungstreffer für Hockey Thurgau erzielte Andrea Glauser (links, hier verfolgt von Gian-Andrea Thöny).
Den frühen Führungstreffer für Hockey Thurgau erzielte Andrea Glauser (links, hier verfolgt von Gian-Andrea Thöny).
Heinz Diener

Es war ein bisschen symptomatisch für den ganzen Abend, wie die Niederlage des EHCW besiegelt wurde. Als die letzten Kräfte mobilisiert werden sollten, um den 1:2- Rückstand doch noch aufzuholen, kassierten die Winterthurer 88 Sekunden vor Schluss eine Zweiminutenstrafe, weil sie einen Mann zuviel auf dem Eis hatten. Es war knapp und diskutabel, aber Fakt. Der Übereifer, der das Spiel des EHCW den ganzen Abend ein wenig beeinträchtigt hatte, wurde ihm auch am Schluss zum Verhängnis. Mit einem Mann weniger konnte die Mannschaft Michel Zeiters nicht mehr aufholen, auch wenn sie es noch ohne Torhüter versuchte. Verdient wäre der Ausgleich allemal gewesen, nur schon wegen des enormen Aufwandes, den das Heimteam praktisch 60 Minuten lang betrieb. Was im Umkehrschluss aber nicht heisst, Thurgau habe den Sieg. Die leicht favorisierten Grün-Weissen wurden zwar die meiste Zeit zurückgedrängt, liessen dem EHCW aber nur ganz wenige wirkich gute Ausgleichsmöglichkeiten.

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