Eishockey

EHCW verlängert mit Homberger

Vor dem wegweisenden Spiel am Sonntag gegen die GCK Lions hat EHCW-Sportchef Michel Zeiter die Verträge mit Luca Homberger und Silvio Schmutz um je ein Jahr verlängert.

Bleibt eine weitere Saison beim EHC Winterthur: Luca Homberger, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel nach vorne.

Bleibt eine weitere Saison beim EHC Winterthur: Luca Homberger, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel nach vorne. Bild: Madeleine Schoder

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Das Team des EHC Winterthur für die Saison 2019/20 bekommt immer klarere Konturen. Letzte Woche gab der Klub Vertragsverlängerungen mit gleich sechs Spielern bekannt, noch vor dem Jahresende kommen zwei weitere hinzu: Verteidiger Silvio Schmutz und vor allem Stürmer Luca Homberger.Schmutz ist in diesem Sommer zum EHCW gestossen, nach einer verletzungsbedingten Pause, die zwei Jahre gedauert hatte. Es war also nicht ohne Risiko, den ehemaligen Nachwuchs-Internationalen unter Vertrag zu nehmen. Es hat sich gelohnt, denn der 22-jährige Verteidiger, aus der Nachwuchsabteilung der Pikes Oberthurgau hervorgegangen, verrichtet seine Arbeit so solide, dass man manchmal denkt, da sei ein Routinier am Werk.

Dreh- und Angelpunkt

Noch wichtiger aber ist, dass Luca Homberger zumindest eine weitere Saison für den EHCW spielt. «Er ist der Dreh- und Angelpunkt in unserem Offensivspiel», sagt Trainer und Sportchef Michel Zeiter über seinen Center. Dass der 27-Jährige, der seine sechste Saison beim EHCW spielt, wegen einer langwierigen Adduktorenverletzung in dieser Spielzeit erst neun Mal eingesetzt werden konnte, ist ein wesentlicher Grund dafür, dass das Team nicht mehr Punkte auf dem Konto hat.

Allerdings: Seit dem Ende der Nationalmannschaftspause im Dezember ist Homberger wieder dabei, und auch seither hat der EHCW nur einmal so richtig ins Tor getroffen, beim 6:2-Sieg gegen Biasca. In den anderen Partien (Kloten 1:3, EVZ Academy 1:3 und Visp 1:2 nach Penaltyschiessen) blieb die Torproduktion äusserst harzig. Trainer Zeiter hat in den letzten Wochen die Sturmformationen immer wieder mal leicht verändert, in der Absicht, zumindest eine Linie zu finden, die dem Gegner Bauchschmerzen bereiten kann, die «produziert», wie es Zeiter ausdrückt. «Chancen haben wir immer gehabt. Die Frage ist, ob es nur fehlendes Glück ist, dass wir nicht genug Tore schiessen, oder ob es auch am Talent mangelt. Wir versuchen jedenfalls immer, etwas zu verbessern.»

Gomes, Nigro und Homberger

Eine Massnahme hatte am Mittwoch gegen Visp auf Anhieb Erfolg: Zeiter bildete in der Schlussphase mit den Ausländern Anthony Nigro, Jared Gomes und eben Homberger eine Linie. Schon im ersten Einsatz gelang Nigro das 1:1, und fast hätte der Kanadier auch noch den Siegtreffer erzielt.

Deshalb kann man davon ausgehen, dass dieses Trio auch am Sonntagabend gegen die GCK Lions zusammen spielen wird. Es ist ja auch bei den anderen Klubs so: Meist ist es nur eine Linie oder maximal eine zweite, die für den Unterschied sorgt. Angepfiffen wird der Match gegen das Farmteam der ZSC Lions erst um 20 Uhr. Grund für die späte Zeit ist das Piccolo-Turnier, das dieses Wochenende auf der Zielbau-Arena durchgeführt wird.

Ein Sieg ist Pflicht

Gegen die GCK Lions ist die Ausgangslage klar: Es ist ein Spiel, dass der EHCW einfach gewinnen muss, wenn er im neuen Jahr noch um die Playoff-Teilnahme spielen will. Den ersten Vergleich mit den Küsnachtern haben die Winterthurer im Oktober 4:1 für sich entschieden, den zweiten im Dezember auf dem Dolder 2:4 verloren. Unter freiem Himmel war es eine der ganz wenigen Partien der letzten Wochen, in denen der EHCW wirklich schlecht spielte. Meistens aber stimmten die Leistungen. Gerade auch zuhause, da wurde Ajoie 4:1 geschlagen und Biasca 6:2. Thurgau und zweimal Visp mussten hart kämpfen, um die Punkte aus Winterthur mitnehmen zu können.

Auch wenn es langsam eng wird – 17 Spiele bleiben noch in der Qualifikation – ist man deshalb immer noch geneigt zu sagen: Es fehlt nicht viel, dass dem EHCW der Umschwung gelingt. (Der Landbote)

Erstellt: 28.12.2018, 18:05 Uhr

Swiss League

EHCW - GCK Lions. Sonntag, 20 Uhr, Zielbau-Arena

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