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Kloten stürzt ab und Rötheli muss gehen

Kloten hat nach dem 0:6 im Viertelfinal-Heimspiel gegen Langenthal seinen Trainer André Rötheli entlassen, um ein allzu frühes Saisonende in der Swiss League doch noch zu verhindern.

Gezeichnet von der blamablen Niederlage: André Rötheli kurz vor seinem Abgang als Klotens Trainer.
Gezeichnet von der blamablen Niederlage: André Rötheli kurz vor seinem Abgang als Klotens Trainer.
Leo Wyden

Es war in all den Pfiffen nach 60 Minuten kaum zu hören. Aber es rief doch einer tatsächlich «chömed Jungs» der Klotener Mannschaft zu, die eigentlich nur noch eines wollte: So schnell wie möglich in die Garderobe.

Zumindest dieser eine hat den Glauben also noch nicht aufgegeben, dass Kloten in dieser Playoff-Serie noch etwas bewegen kann. Rein rechnerisch betrachtet hat er natürlich recht. Langenthal führt erst 3:1, eine Wende wäre noch möglich. Und dann könnte man ja noch die Platitüde bemühen, dass der vierte Sieg ja immer der schwierigste ist. Doch man muss auch realistisch sein. Zumindest ein bisschen. So, wie Kloten gestern Abend auftrat, kann man sich nicht vorstellen, dass Langenthal noch einmal in die Swiss Arena anreisen muss. Wer sich den nächsten Mittwoch als Termin des dritten Klotener Heimspiels bereits angestrichen hat, der darf sich so langsam Gedanken machen, mit welchem Alternativprogramm er sich die Zeit vertreiben soll.

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