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Ein Sieg der stillen Arbeiter

Der Titel des SC Bern hebt sich in verschiedenen ­Bereichen wohltuend von anderen Meistern und Möchtegernkandidaten ab. Lars Leuenberger hat einfach seine Arbeit ­erledigt, ohne grosses Tamtam oder Arroganz.

Ein Meistertrainer ohne laute Töne, dafür mit dem guten Gefühl fürs Team: Lars Leuenberger.
Ein Meistertrainer ohne laute Töne, dafür mit dem guten Gefühl fürs Team: Lars Leuenberger.
Keystone

Es war eine Szene, die den Unterschied zwischen den zwei Her­ren nicht besser hätte aufzeigen ­kön­nen. Im ersten Drittel von ­Spiel 3 des Finals gegen Lugano schäumte in der Resega der Tessiner Coach Doug Shedden regelrecht.

Er bellte Flüche Richtung Berner Bank, er machte Gesten, die bestraft gehört hätten. Auf der anderen Seite war Lars Leuenberger zwar auch nicht ganz wort­los. Aber besonnen. Und als es in die Pause ging, war es der Ber­ner Coach, der Shedden davon zu über­zeugen versuchte, dass ein biss­chen mehr Gelassenheit der Sache nicht schade.

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