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Endlich mal Langenthal schlagen

Heute empfängt der EHC Winterthur Swiss-League-Meister Langenthal, den er in bisher 17 versuchen noch nie bezwungen hat.

Einen schweren Stand hatte der EHCW bisher gegen Langenthal: Tim Wieser (links) im Duell mit Joel Scheidegger.
Einen schweren Stand hatte der EHCW bisher gegen Langenthal: Tim Wieser (links) im Duell mit Joel Scheidegger.
Heinz Diener

Heute Samstag (17.30 Uhr) spielt der EHC Winterthur gegen den Meister der Swiss League. Es ist seit dem Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse der 18. Anlauf der Winterthurer, Langenthal endlich zu bezwingen. Alle anderen Gegner in der Swiss League, sei es Kloten, Ajoie Olten oder La Chaux-de-Fonds und selbst Rapperswil-Jona, das längst wieder in der National League auftritt, hat der EHCW irgendwann geschlagen. Nur nicht Langenthal. Einem Sieg am nächsten kam er im Februar. Da glich Simon Sterchi für die Oberaargauer erst eine Sekunde vor Schluss aus, Stefan Tschannen besorgte den Rest nach 14 Sekunden der Overtime.

Vom ehemaligen Langenthaler Erfolgstrio Jeff Campbell, Brent Kelly und Stefan Tschannen steht nur noch Tschannen auf dem Eis. Kelly ist weg und Campbell ist als Nachfolger von Meistertrainer Per Hanberg der neue Chefcoach. Mit Erfolg. Obwohl man am Kader nach einer finanziell desaströsen letzten Saison Abstriche machen musste, ist Langenthal nach einer Serie von fünf Siegen Dritter.

Grobe Schnitzer vermeiden

Einen Schritt nach vorne hat auch der EHCW gemacht. Der 4:3-Sieg in Biasca am Dienstag war in einer schwierigen Situation hart erkämpft. Gegen ein deutlich stärkeres Team muss es heute darum gehen, weniger Schnitzer der groben Sorte zu machen, von denen es auch gegen die Ticino Rockets ein paar zuviel gab. Denn sechs oder sieben Gegentore wie in den letzten drei Heimspielen darf es nichtgeben. Sonst muss das Unterfangen «Sieg gegen Langenthal» wieder vertagt werden.

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