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In der Uhrenstadt tickt die gute alte Zeit

La chaux-de-fonds Die jurassische Uhrenstadt strahlt den Charme von «früher war alles besser» aus – die Zeit scheint ein wenig stehen geblieben zu sein. Das gilt insbesondere auch für den hiesigen sechsfachen Schweizer Eishockeymeister.

Die Patinoire Des Mélèzes liegt gleich neben dem Schwimmbad und steht wie ein Mahnmal für die guten alten Zeiten des HC La Chaux-de-Fonds. Zwischen 1968 und 1973 feierte der Traditionsverein, der nächstes Jahr 100-jährig wird, sechs Schweizer Meistertitel in Serie.

Städtebaulich ist La Chaux-de-Fonds nicht nur in der grünen Hügellandschaft des Juras eine Perle, sondern gehört zweifellos gesamtschweizerisch zu den architektonischen Meisterleistungen. Schöne Formen und Gebäude sind in der Uhrenstadt allgegenwärtig – und erklärbar. Immerhin ist Charles-Édouard Jeanneret-Gris hier geboren, besser bekannt als Le Corbusiér, seines Zeichens Architekt, Stadtplaner, Maler, Zeichner, Bildhauer und Möbeldesigner. Oder Louis Chevrolet, Rennfahrer und Namensgeber der berühmten Autos mit grossem Hubraum aus dem US-amerikanischen Detroit. Wegen der schachbrettartig angelegten Bebauung und der zahlreichen Jugendstilbauten wurde La Chaux-de-Fonds im Jahr 2009 zum Unesco-Welterbe erklärt.

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