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ZSC-Steigerungslauf bringt Leaderthron

Die ZSC Lions gewinnen wie schon am Freitag 6:1 gegen die SCL Tigers. Weil Lugano in Genf gewinnt, ist der ZSC neuer Leader. Der SCB rutscht damit unter den Strich.

mke/sis
Das erste Drittel endete torlos unentschieden. Auf beiden Seiten trafen die Topscorer das Tor für einmal nicht.
Das erste Drittel endete torlos unentschieden. Auf beiden Seiten trafen die Topscorer das Tor für einmal nicht.
Walter Bieri, Keystone
Neun Minuten später konnte Pius Suter im Powerplay mit seinem 20. Saisontreffer ausgleichen.
Neun Minuten später konnte Pius Suter im Powerplay mit seinem 20. Saisontreffer ausgleichen.
Walter Bieri, Keystone
In Folge waren die Lions das stärkere Team und kamen zu mehreren Chancen, die Ciaccio aber immer wieder vereiteln konnten. Beim einen Nachschuss von Balitsberger war der Tigers-Schlussmann dann aber bezwungen.
In Folge waren die Lions das stärkere Team und kamen zu mehreren Chancen, die Ciaccio aber immer wieder vereiteln konnten. Beim einen Nachschuss von Balitsberger war der Tigers-Schlussmann dann aber bezwungen.
Walter Bieri, Keystone
Was torlos begonnen hatte, endete in einem Torspektakel. Bodenmann, Pettersson und zweimal Hollenstein machten den klaren 6:1-Sieg dann noch perfekt.
Was torlos begonnen hatte, endete in einem Torspektakel. Bodenmann, Pettersson und zweimal Hollenstein machten den klaren 6:1-Sieg dann noch perfekt.
Walter Bieri, Keystone
In Genf waren es die Tessiner die zuerst jubeln konnten. Der HC Lugano ging nach nur 24 Sekunden durch Thomas Wellinger in Front.
In Genf waren es die Tessiner die zuerst jubeln konnten. Der HC Lugano ging nach nur 24 Sekunden durch Thomas Wellinger in Front.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
Julian Walker doppelte kurz vor Ende des zweiten Drittel nach. Bei der 2:0-Führung für Lugano blieb es bis zur Schlusssirene. Damit verdrängen die Tessiner den SCB von den Playoff-Rängen.
Julian Walker doppelte kurz vor Ende des zweiten Drittel nach. Bei der 2:0-Führung für Lugano blieb es bis zur Schlusssirene. Damit verdrängen die Tessiner den SCB von den Playoff-Rängen.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
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Die ZSC Lions haben nach vier Heimniederlagen in Serie wieder einmal im Hallenstadion gewonnen. Gegen die nun seit vier Partien sieglosen SCL Tigers gewann das Team von Rikard Grönborg wie vor vier Tagen in der Ilfishalle mit 6:1. Den Kantersieg sicherten sich die Zürcher durch drei Tore in den letzten vier Minuten durch Fredrik Pettersson und zweimal Denis Hollenstein. In den ersten zwei Dritteln hatte aber nichts auf ein Torfestival hingedeutet.

ZSC dreht nach der Pause auf

Auf ein torloses und emotionsarmes Startdrittel folgte nur 18 Sekunden nach Wiederaufnahme das 0:1 durch einen Distanzschuss von Claudio Cadonau. Es war der zweite Saisontreffer des bald-Zugers, der nicht als klassischer Offensiv-Verteidiger gilt. Pius Suter und Chris Baltisberger sorgten aber vor Ende des Abschnitts mit Treffern aus kurzer Distanz für die Wende. Für Suter war es bereits der 20. Saisontreffer, damit hat er sein Total aus den letzten beiden Qualifikationen egalisiert und auch Vorkämpfer Baltisberger feierte mit seinem 10. Saisontor ein Jubiläum, Simon Bodenmann sorgte dann mit seinem 15. persönlichen Erfolgserlebnis für die Entscheidung, kurz vor Schluss Bei diesem Tor sah Langnaus Goalie Damiano Ciaccio nicht gut aus, er konnte schliesslich trotz vieler guter Interventionen seine Saisonbilanz nicht verbessern: Mit ihm als Starter hat Langnau alle acht Partien verloren.

Lugano verdrängt den SCB zwischenzeitlich von den Playoff-Rängen

Der HC Lugano hat im Kampf um einen Playoffplatz einen wichtigen Sieg gefeiert. Die Tessiner gewannen bei Genf-Servette 2:0. Verteidiger Thomas Wellinger brachte das Team von Interimstrainer Serge Pelletier bereits nach 24 Sekunden mit einen Distanzschuss von der blauen Linie in Führung. In der Folge agierte der HCL defensiv sehr diszipliniert, sodass die Offensive der Genfer nicht zur Entfaltung kommen konnte. Nach dem frühen Tor bewiesen die Luganesi, dass sie auch kurz vor der Pausensirene voll präsent sein können. Nach einem starken Solo von Wellinger kam der Puck über Reto Suri zwölf Sekunden vor der zweiten Pause zu Julian Walker, der Servette-Goalie Robert Mayer im Slot keine Abwehrchance liess.

Es sollte das letzte Tor des Abends bleiben, denn trotz 29 Schüssen schafften es die Genfer nicht, Lugano-Goalie Sandro Zurkirchen zu bezwingen. Der 29-jährige Schwyzer feierte im 32. Einsatz den ersten Shutout der Saison. Damit klettert Lugano zumindest vorübergehend über den Strich. Der Druck bleibt indes hoch: Meister Bern hat als Neunter nur einen Punkt Rückstand und zudem auch ein Spiel weniger ausgetragen.

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Eisbrecher – der Hockey-Podcast von Tamedia

Die Sendung ist zu hören auf Spotify sowie auf Apple Podcast. Oder direkt hier:

ZSC Lions - SCL Tigers 6:1 (0:0, 2:1, 4:0)

8418 Zuschauer. - SR Hebeisen/Salonen, Fuchs/Ambrosetti.

Tore: 21. (20:18) Cadonau 0:1. 30. Suter (Noreau/Ausschluss Maxwell) 1:1. 39. Chris Baltisberger (Wick) 2:1. 41. (40:58) Bodenmann (Hollenstein/Ausschlüsse Ortio; Earl) 3:1. 56. (55:59) Pettersson (Dominik Diem/Ausschluss Pesonen) 4:1. 57. (56:11) Hollenstein 5:1. 60. (59:19) Hollenstein 6:1. - Strafen: je 7mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Suter; Pesonen.

ZSC Lions: Ortio; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Blindenbacher; Pettersson, Suter, Backman; Bodenmann, Dominik Diem, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Wick; Sigrist, Schäppi, Pedretti; Simic.

SCL Tigers: Ciaccio; Cadonau, Leeger; Erni, Lardi; Blaser, Huguenin; Grossniklaus; Schmutz, Maxwell, Earl; DiDomenico, Berger, Pesonen; Kuonen, Nolan Diem, Neukom; Rüegsegger, In-Albon, Sturny.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Krüger, Flüeler (beide verletzt), Roe (krank) und Sutter (überzählig), SCL Tigers ohne Dostoinow, Glauser, Schilt (alle verletzt), Elo und Gagnon (beide überzählige Ausländer). Blindenbacher verletzt ausgeschieden (51.).

Genève-Servette - Lugano 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)

5788 Zuschauer. - SR Tscherrig/Kaukokari, Progin/Gnemmi.

Tore: 1. (0:24) Wellinger 0:1. 40. (39:48) Walker (Suri, Wellinger) 0:2. - Strafen; 1mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Wingels; Klasen.

Genève-Servette:Mayer; Karrer, Maurer; Le Coultre, Tömmernes; Jacquemet, Kast; Cajka, Smons; Wingels, Fehr, Miranda; Bozon, Richard, Rod; Patry, Smirnovs, Maillard; Riat, Berthon, Douay.

Lugano: Zurkirchen; Chorney, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Vauclair; Jecker, Jörg; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Walker.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Winnik (gesperrt), Völlmin, Fritsche, Mercier und Wick, Lugano ohne Morini (alle verletzt) und Postma (überzähliger Ausländer). Timeout Genève-Servette (58:54), Genève-Servette danach ohne Torhüter.

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