Eishockey

Nächster Spitzenkampf für den EHCW

Am Dienstagabend (20 Uhr) empfängt der EHCW mit den SCRJ Lakers den Leader der Swiss League. Für einen Erfolg brauchts wieder gute Abwehrarbeit – aber diesmal bis zur Schlusssirene.

Luca Homberger (rechts) steht in der Skorerliste der Swiss League auf Rang 2.

Luca Homberger (rechts) steht in der Skorerliste der Swiss League auf Rang 2. Bild: Marc Dahinden

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Die Tabelle sagt: EHCW gegen die SCRJ Lakers ist ein Spitzenspiel, der Zweite fordert den ersten in der eigenen Halle heraus. Zwei Punkte nur liegen die Winterthurer zurück, mit einem Sieg nach 60 Minuten könnten sie also die Leaderposition wieder übernehmen. In Wirklichkeit befinden sich die Winterthurer völlig unerwartet in der Spitzengruppe der Swiss League, die Lakers dagegen sind ein Team, das sich den Aufstieg in die National League zum Ziel gesetzt hat.

Der Sieg der Lakers in Olten

Bisher haben die St. Galler auch die entsprechenden Resultate geliefert … bis auf eine 2:4-Heimniederlage gegen den EHCW in der 2. Runde. Seither hat Rapperswil-Jona aber vier Siege aneinandergereiht, darunter auch ein 2:0 im Cup in der Winterthurer Zielbau-Arena. Besonders wertvoll war der 3:1-Erfolg in Olten am letzten Samstag. Da hat das Team von Jeff Tomlinson bewiesen, dass es zumindest zu den besten Swiss-League-Teams gehört, wenn nicht das beste ist.

EHCW-Trainer Michel Zeiter gibt sich kämpferisch: «Wir wollen Revanche für die Niederlage im Cup und wir wollen wieder an die Spitze.» Es ist Zeiter überdies ein Anliegen, die bisherigen Leistungen seiner Leute zu würdigen: «Man muss der Mannschaft dafür applaudieren, was sie bisher geboten hat, und das praktisch ohne Ausländer. Das ist keine Selbstverständlichkeit.» Mit einer Rückkehr Marek Zagrapans ins Team ist heute noch nicht zu rechnen. In Abwesenheit des Slowaken haben sich andere in den Vordergrund gespielt: Hinter dem Chaux-de-Fonnier Dominic Forget liegt Luca Homberger auf Rang 2 der Skorerliste der Swiss League, Tim Wieser auf Platz 5. Sonst finden sich in dieser Region nur Nordamerikaner.

«Cool bleiben und lernen»

Die Ausgangslage könnte für diesen Spitzenkampf auch umgekehrt sein, hat doch der EHCW gegen die GCK Lions und La Chaux-de-Fonds durch insgesamt fünf Gegentore in den letzten paar Sekunden und in der Verlängerung vier Punkte mehr oder weniger verschenkt. «Wir haben gegen die GCK Lions einen sehr guten Match gemacht, gegen La Chaux-de-Fonds 57 Minuten lang ebenfalls. Aber wir müssen die Details korrigieren, die zu den Gegentoren geführt haben», hält Zeiter fest. «Wir sollten jetzt die Nerven behalten, cool bleiben und daraus lernen. Irgendwann wird es wieder klappen.»

Dass es klappen kann, haben die Winterthurer schon bewiesen. Sonst hätten sie die engen Spiele auswärts gegen die SCRJ Lakers und zuhause gegen die GCK Lions (3:2) nicht gewonnen. Aber sie müssen sich die Chance auf den Sieg Match für Match neu erarbeiten, gerade gegen La Chaux-de-Fonds, die SCRJ Lakers oder Ajoie und Visp, die Gegner des nächsten Wochenendes. Bisher hat der EHCW diese Chance jedes Mal gehabt. Fünfmal in der Meisterschaft, einmal im Cup. Das ist erstaunlich für eine Mannschaft, der viele Experten die Playoff-Qualifikation nicht zutrauten. (Der Landbote)

Erstellt: 02.10.2017, 20:07 Uhr

EHC Winterthur - SC Rapperswil-Jona

Dienstag, 3. Oktober, 20 Uhr. Zielbau-Arena, Winterthur

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