EHC Winterthur

Nächster Versuch gegen Langenthal

Im Heimspiel am Freitag gegen den SC Langenthal kann der EHCW zum ersten Mal den am Montag eingetroffenen Amerikaner Mario Lamoureux einsetzen.

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Seit Montag ist er in Winterthur, seit Donnerstag ist klar: Mario Lamoureux, als Ersatz für den verletzten Slowaken Marek Zagrapan verpflichtet, wird gegen Langenthal erstmals spielen können. «Er bringt Leadership und Intensität mit», hat Trainer Michel Zeiter schon in den ersten Trainings feststellen dürfen. Die Frage ist, wieviel man schon im ersten Spiel davon sehen kann. Sich an ein neues Land und neue Teamkollegen zu gewöhnen, fällt nicht jedem leicht. Zeiter wird seine Linien ohnehin umstellen müssen. Denn Matteo Schärer verletzte sich im Training und fällt vorderhand aus, Thierry Bader, der zwei Spiele lang eine Verstärkung war, wird wieder in Kloten gebraucht. Zudem ist Anton Ranov fraglich, der am Dienstag in Biasca krankheitshalber gefehlt hatte.

Elf Spiele ohne Punkt

Gedanken macht sich Zeiter mittelfristig auch um seine Verteidigung. Da sind zwar alle fit, aber der Bestand ist knapp, weil auch Kloten, der Partner in der National League, verletzungsbedingte Absenzen hat und überdies nur noch über einen ausländischen Verteidiger verfügt statt wie zu Beginn der Saison über zwei. In den letzten Partien hat Zeiter mit drei Verteidigungerpaaren auskommen müssen.

Das hat gut geklappt. Gegen die EVZ Academy (3:0) und die Ticino Rockets (4:2) resultierten zuletzt zwei Siege. Mit dem SC Langenthal ist die Hürde aber ungleich höher. Denn der NLB-Meister der letzten Saison kommt mit einer Serie von fünf Siegen nach Winterthur. Am Dienstag machten die Oberaargauer gegen Leader Rapperswil-Jona zweimal einen Rückstand wett und gewannen absolut verdient mit 4:3. Vor allem aber haben die Winterthurer gegen keine andere Mannschaft der zweithöchsten Spielklasse eine so schlechte Bilanz wie gegen Langenthal: In elf Spielen seit dem Aufstieg haben sie noch keinen Punkt gewonnen.

Vergangenheit interessiert nicht

«Uns interessiert nicht, was in der Vergangenheit war», erklärt Zeiter dazu. «Die zwei letzten Siege haben uns Selbstvertrauen gegeben, auch weil wir sie ohne einen Ausländer realisiert haben. Jetzt haben wir einen. Das gibt uns Schwung.» Hinzu kommt, dass der EHCW beim letzten Auftritt Langenthals in der Zielbau-Arena vor knapp zwei Wochen besser gespielt hat, als es im 3:8-Schlussresultat zum Ausdruck kam. «48 Minuten lang war es eine gute Leistung», erinnert Zeiter.

Es muss nicht Langenthal sein, aber die Frage ist schon, wann der EHCW wieder einmal in der Lage ist, einen der «Grossen» der Swiss League zu bezwingen. Das ist in der 2. Runde mit einem 4:2 gegen Rapperswil einmal gelungen, seither aber nie mehr, obwohl Zeiters Team ein paar Mal nahe dran war. Gegen «Kleine» (wie der EHCW selber einer ist) klappt es besser: Mitte Oktober schon hat er die EVZ Academy und Biasca hintereinander bezwungen. Der erhoffte Schritt nach vorne gelang damals aber nicht. Vielmehr folgte eine Serie von sieben Niederlagen.

Hartes Programm

Jetzt ist die Ausgangslage – eben mit den Siegen gegen die beiden Farmteams – wieder gleich. Langenthal, Thurgau, Rapperswil-Jona, La Chaux-de-Fonds und nochmals Biasca sind die fünf Gegner in den neun Tagen bis zur nächsten Länderspielpause ab 10. Dezember. Das ist ein hartes Programm, aber auch eines, das Chancen bietet. (Der Landbote)

Erstellt: 30.11.2017, 20:52 Uhr

Swiss League

EHC Winterthur – SC Langenthal, Freitag, 20 Uhr, Zielbau-Arena

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