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Federer macht Schweizer Viertelfinal-Duell perfekt

Auch Roger Federer steht beim French Open im Viertelfinal. Er setzt sich in der Fortsetzung der am Sonntag abgebrochenen Partie gegen Gaël Monfils sicher durch und trifft nun auf Stan Wawrinka.

Federers kurzer Auftritt am Montag
Federers kurzer Auftritt am Montag
Keystone

6:3, 4:6 lautete der Zwischenstand aus Sicht von Federer, als sich die beiden Kontrahenten am frühen Nachmittag zum zweiten Teil ihres Duells wiederfanden. Nach 62 Minuten war dieser dann schon vorbei. Federer gab sich keine Blösse und gewann gegen Monfils (ATP 14) 6:3, 4:6, 6:4, 6:1. Die Befürchtungen, dass ein langer Abnützungskampf die Chancen im Viertelfinal mindern würde, waren unbegründet. Der Baselbieter erwischte am Montag einen perfekten Start. Nachdem er im ersten Game bei Service Monfils 0:40 zurückgelegen hatte, schaffte er doch noch das Break. Diesen Vorsprung liess er sich nicht mehr nehmen. Eine einzige gefährliche Situation hatte der French-Open-Sieger von 2009 bei eigenem Aufschlag zu meistern, als Monfils sich beim Stand von 3:4 den einzigen Breakball am Montag erspielte. Die Antwort von Federer? Zwei Aufschlagwinner und eine punktbringende Vorhand. Auch im vierten Umgang gelang dem sehr agilen und konzentrierten Federer gleich zu Beginn ein Servicedurchbruch. Der Franzose, der die zwei letzten Begegnungen mit Federer gewonnen hatte, fand kein Mittel, um dagegenzuhalten und die vierte Niederlage gegen den Schweizer in Roland Garros zu verhindern. Und bisher galt: Wenn Federer in Paris gegen Monfils gewinnt, kommt er in den Final (2008, 2009 und 2011). Der erste Spieler, der das nun verhindern will, ist Wawrinka. Der Waadtländer machte zuletzt einen sehr starken Eindruck, bekundet aber immer Mühe gegen Federer. Nur zwei von 18 Duellen zwischen den den beiden gingen an den Aussenseiter. "Es ist für mich immer schwierig gegen Federer", gestand Wawrinka, der seine Siege in Monte Carlo (2009 und 2014) feierte. In Roland Garros spielten Federer und Wawrinka schon zweimal im Achtelfinal gegeneinander. Der Baselbieter siegte zweimal ohne Satzverlust.

SDA

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