Ludovic Magnin holt Urs Fischer in die FCZ-Kabine

In der sportlich schwierigen Phase setzt Trainer Ludovic Magnin auf die Worte eines andern. Am Karfreitag spielt der FC Zürich in Lugano.

«Das bleibt eng bis am Schluss, ich schaue nach hinten und nach vorne», sagt Ludovic Magnin zur Ausgangslage vor den verbleibenden sieben Super-League-Runden.

«Das bleibt eng bis am Schluss, ich schaue nach hinten und nach vorne», sagt Ludovic Magnin zur Ausgangslage vor den verbleibenden sieben Super-League-Runden.

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Vor ein paar Tagen gefällt Ludovic Magnin ein Interview in der Zeitung so gut, dass er es in der Kabine des FC Zürich aufhängt. Er liest Antworten wie: «Ich kenne die Presse», «Müssen wir da mitspielen? Nein!» oder «Es geht auch darum, einmal einen Sturm zusammen zu überstehen». Solche Dinge will Magnin in dieser schwierigen Phase seinen Spielern mitgeben. Und er denkt: «Hey, das kann ich selbst nicht besser formulieren».

Gerne darf man annehmen, dass sich der 39-jährige Romand in der letzten Antwort wiedererkennt. Gegeben hat das Interview Urs Fischer, der als Trainer von Union Berlin wie Magnin in Zürich seit vier Partien auf einen Sieg wartet. Erst zweimal gewann der FCZ in der Rückrunde, nie blieb er ohne Gegentor.

«Die Realität holt einen schnell ein.»

Am Karfreitag spielen die Zürcher in Lugano. Gegen einen der vielen direkten Konkurrenten um einen Europacup-Platz, respektive einen der vielen Konkurrenten gegen einen Platz im Abstiegskampf. Denn in der Super League liegt gleich eine Reihe von Mannschaften derart eng beieinander, dass ein Trainer schon mal den Überblick verlieren kann, was jetzt unten und was oben ist. Oder wie es Magnin ausdrückt: «Das bleibt eng bis am Schluss, ich schaue nach hinten und nach vorne.»

Nach vorne trennen den FCZ drei Punkte vom Europacup, nach hinten sind es fünf zum Barrageplatz. Sieben Runden vor Schluss ist also fast jeder Ausgang denkbar. Und weil die Zürcher am 25. April gegen Basel den Cuphalbfinal bestreiten, liegt sogar ein Titelgewinn noch drin. Verteidigen die Zürcher die Sandoz-Trophäe, wäre das neben dem 3:2-Sieg gegen Leverkusen in der Europa League der einsame Höhepunkt einer verknorzten Saison. Und sonst? Eine mögliche Antwort darauf hängt in der Garderobe des FC Zürich: «Die Realität holt einen schnell ein.» (saw)

Erstellt: 17.04.2019, 15:53 Uhr

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