2. Liga

Phönix Seen kann den Kontakt zur Tabellenspitze halten

Phönix rehabilitiert sich in der 2. Liga von der 1:3-Heimpleite gegen Greifensee von letztem Wochenende mit einem 2:0-Auswärtssieg in Gossau. Und Wiesendangen erspielt sich ein 2:2 bei Oerlikon/Polizei.

Trainer Abramo D'Aversa überwintert mit Phönix Seen auf Platz 5 der Gruppe 2.

Trainer Abramo D'Aversa überwintert mit Phönix Seen auf Platz 5 der Gruppe 2.

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Die Gäste aus Winterthur deuteten bereits zu Beginn an, wer in dieser Partie bei garstigen Temperaturen tonangebend sein würde. Eine der gut gespielten Kombinationen mündete nach knapp zwanzig Minuten im Führungstreffer, als Umut Yildiz eine Hereingabe verwertete. Im gleichen Stile ging es weiter, sodass Oliver Igbeta nach einem pfannenfertigen Steilpass von Denny Huber nur noch zum 2:0 einzuschieben brauchte.

Kurz nach dem Seitenwechsel hinderte der Querbalken die Seemer daran, den Sack zuzumachen. In der Folge agierten sie oftmals zu vorsichtig im Zweikampfverhalten. «Wir waren wie auf Nadeln, da wir vorne die Entscheidung nicht herbeiführten und hinten oft zu undiszipliniert auftraten», meinte Coach Abramo D’Aversa. Trotz vereinzelten Chancen gelang Gossau kein Treffer mehr. « Ich bin froh, dass wir die Vorrunde mit einem Sieg abschliessen und so den Anschluss an die Spitze halten konnten», resümierte D’Aversa.

FC Gossau – FC Phönix Seen 0:2 (0:2) Tore: 19. Umut Yildiz, 35. Igbeta. – Phönix Seen: Arlotta; Galasso, Petronijevic, Bolli, Dobler; Igbeta, Malis (80. Mottola), Huber (66. Petrovic), Nuhiji, Zekiri (80. Inglin); Umut Yildiz (54. Sema).

Zufrieden mit dem Punkt

Der FC Wiesendangen schlossdie Hinrunde mit einem 2:2 beim FC Oerlikon/Polizei ab. Das Remis verdienten sich die Winterthurer dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Die Partie begann mit klaren Vorteilen für die Hausherren, die durch einen Foulpenalty früh in Führung gingen. Bis zur Pause bestimmten sie weiter die Partie, kamen jedoch zu keinen grossartigen Torchancen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste deutlich mutiger aus der Kabine und nach einem Eckball gelang Michael Oertli der Ausgleich. Nun war es eine ausgeglichene Partie, ehe Hüseyin Eralp einen Freistoss sehenswert zum 2:1 in die Maschen zirkelte. Die Wiesendanger gaben sich aber nicht geschlagen und rund sechs Minuten vor Schluss stand Xeno Fresneda nach einem schönen Angriff frei vor dem Tor und erzielte den erneuten Ausgleich. In der Schlussphase drückten die Hausherren noch vergeblich auf den Siegtreffer. «Wir sind zufrieden mit dem Punkt», lautete das Svchlussfazit von Wiesendangens Trainer Stephan Meili.

FC Oerlikon/Polizei - FC Wiesendangen 2:2 (1:0) Tore: 08. Djuric 1:0. 62. Oertli 1:1. 77. Eralp 2:1. 84. Xeno Fresneda 2:2. – Wiesendangen: Zgraggen; Osta, Mäder, Müller, Trecek; Gfeller (81. Barth), Nobs, Xeno Fresneda, Stanger (73. Zinedin Fresneda), Tobias Meli (87. Furrer); Oertli (68. Luzza).

Fehlende Effizienz

«Wir hatten viel Ballbesitz, konnten diesen aber nicht konsequent nutzen», bilanzierte Flakon Halimi mach der 1:2-Niederlage in Wetzikon. Seine Effretiker hatten das Glück nicht auf ihrer Seite. Dies zeigte sich beim ersten Gegentreffer, als der Ball nach einem Prellball plötzlich im eigenen Tor lag. Der FCE gab aber nicht auf, versuchte mit Ballstafetten vor das Gehäuse des Heimteams zu kommen und wollte, wenn sich die Möglichkeit bot, eiskalt zuschlagen. Dies klappte jedoch nicht wie gewünscht.

Trotzdem hatte die Halimi-Elf den Ausgleich in der Nachspielzeit auf dem Fuss, der aber von der Wetziker Hintermannschft vereitelt werden konnte. Vor allem aber die Chancenauswertung und der zweite Treffer des Heimteams sorgten dafür, dass Effretikon das Spiel nicht mehr drehen konnte. «Wir hätten einen Punkt sicher verdient gehabt», befand Halimi, der anfügte, dass man die Winterpause nutzen wolle, um einzelne Feinheiten zu verbessern.

FC Wetzikon - FC Effretikon 2:1 (2:0) Tore: 22. Mullarkey 1:0. 60. Piccinni 2:0. 92. Stankovic 2:1. – Effretikon: Bytyci; Müller, Lienhard, Heimgartner (80. Stankovic); Shahinaj, Gashi (46. Giger), Dabic, Fahrni; Murati (70. Isljami), Danko (75. Panzer), Anioke.

Erstellt: 10.11.2019, 20:33 Uhr

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